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 Reisepass-Krieg

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Hugo Thomas
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Anmeldungsdatum: 15.03.2012
Beiträge: 42


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BeitragVerfasst am: 23.11.2012, 14:39    Reisepass-Krieg Antworten mit ZitatNach oben

Hallo zusammen!

Weiß jemanden mehr darüber?

http://www.welt.de/politik/ausland/article111430213/China-erklaert-seinen-Nachbarn-den-Reisepass-Krieg.html


Können die Anrainerstaaten sich nicht zusammenschließen um langfristig als Gegengewicht zu China zu agieren?

Wie ist dort die tatsächliche Situation?
Ist die Diplomatie gar nicht vorhanden oder schon am Ende?


Gruß

Hugo

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AndyNguyen




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Anmeldungsdatum: 18.11.2009
Beiträge: 2475
Wohnort: Berlin u. Hai Phong


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BeitragVerfasst am: 23.11.2012, 19:35    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Auf den neuen chin Reisepässen ist das gesamte südchin. Meer als zu China gehörend gedruckt. Vietnam und die philippinen weigern sich, diese Pässe, bei Grenzübertritt zu stempeln. Die chin. Turisten müssen spezielle Einlegeblätter kaufen. Diese werden dann abgestempelt.
_________________
Ai làm nấy chịu
(dt.: Jeder ist für seine Taten selbst verantwortlich)

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Courti
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Anmeldungsdatum: 11.06.2007
Beiträge: 4419
Wohnort: Bayern


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BeitragVerfasst am: 24.11.2012, 08:17    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Pfff... und darüber regt man sich nun auf...

Übrigens kämpft China da an mehreren Fronten, wie du z. B. hier lesen kannst.

_________________
Um einen Schmetterling lieben zu können, müssen wir auch ein paar Raupen mögen (Antoine de Saint-Exupéry)

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CungLe
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Anmeldungsdatum: 12.01.2011
Beiträge: 44


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BeitragVerfasst am: 24.11.2012, 15:24    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

ich finde nur, dass sowohl vn als auch china sich wie kleine kinder verhalten. nur japan ist da vernünftig.
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Be-Wu






Anmeldungsdatum: 05.07.2011
Beiträge: 165


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BeitragVerfasst am: 25.11.2012, 00:02    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

« CungLe » hat folgendes geschrieben:
ich finde nur, dass sowohl vn als auch china sich wie kleine kinder verhalten. nur japan ist da vernünftig.


na ja, es ist deswegen "vernünftig", weil keine umstrittene Insel abgebildet ist. Die entsprechenden Inseln sind zu klein dafür.

Dass China sich da wie ein kleines Kind verhält, finde ich allerdings auch. Dass Vietnam da "mitzieht" ist klar. Ich verstehe nur nicht, was diese Sandkastenspiele sollen. Wo Asiaten sich selbst doch gern als so vernünftig und verantwortungsbewusst bezeichnen...

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hamoeller
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Anmeldungsdatum: 05.02.2011
Beiträge: 53
Wohnort: Hamburg; Vung Tau/VN


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BeitragVerfasst am: 25.11.2012, 02:59    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

@courti sagt:

Pfff... und darüber regt man sich nun auf...

So einfach ist es aber nicht. Da ein Reisepass ein Dokument des jeweiligen Staates ist und dessen Eigentum und nicht der Person fuer der es ausgestellt worden ist , kann ich es sehr gut verstehen, dass die betroffenen Staaten allergisch auf derartiger Provokation reagieren.

Wikipedia:
Ein Reisepass ist im engeren und ursprünglichen Sinne ein amtlicher Ausweis, der an den Inhaber von dem Staat herausgegeben wird, dessen Staatsangehörigkeit er besitzt, und der nach dem Recht des ausstellenden Staates zum grenzüberschreitenden Reisen und im Grundsatz zur Rückkehr in das eigene Hoheitsgebiet berechtigt. Der Pass bleibt Eigentum des jeweiligen Staates und dient der Identifizierung und Legitimation gegenüber staatlichen Behörden und zudem gegenüber privaten Einrichtungen sowie gegenüber Privatpersonen.

China agiert nicht "kindisch". Es ist alles wohl durchdacht.
Wer einmal in Indien war und gesehen hat, wie weit China damals dort einmaschiert ist, redet nicht so.

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Regentroepfchen
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BeitragVerfasst am: 30.11.2012, 14:32    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

ich stimme hamoeller voll zu. Die Aktion von ist china keinesfalls "kindisch" sondern sorgfältig durchdacht und dient Propagandazwecke.
Es ist nicht so harmlos wie man denkt. Die Aktion dieser "Landkarte" ist vielmehr auf die chinesische Bevölkerung gerichtet und soll die Meinungsbildung beeinflussen.

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Regentroepfchen
Gast




Alter: 42
Anmeldungsdatum: 24.03.2010
Beiträge: 275


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BeitragVerfasst am: 30.11.2012, 14:46    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

« Be-Wu » hat folgendes geschrieben:
« CungLe » hat folgendes geschrieben:
ich finde nur, dass sowohl vn als auch china sich wie kleine kinder verhalten. nur japan ist da vernünftig.


na ja, es ist deswegen "vernünftig", weil keine umstrittene Insel abgebildet ist. Die entsprechenden Inseln sind zu klein dafür.

Dass China sich da wie ein kleines Kind verhält, finde ich allerdings auch. Dass Vietnam da "mitzieht" ist klar. Ich verstehe nur nicht, was diese Sandkastenspiele sollen. Wo Asiaten sich selbst doch gern als so vernünftig und verantwortungsbewusst bezeichnen...


Es geht nicht nur um die Inseln !! sondern der Zugang zum Meer, Fischgründen, Handelroute, Strategische Stützpunkte !! Territorialen Anspruch der Chinesen. usw..


Die deutschen Medien haben sich zu wenig mit diesem Problematik beschäftigt (einbißchen naiv gegenüber china) und wissen deshalb nicht so genau worum es wirklich geht.

Sie denken dass China und Vietnam, Phillipin um einpaar unbedeutenden Inseln streiten und schreiben auch so.

Also wer einen deutschen Journalisten kennt, der mit diesem Thematik beschäftigt, soll ihm empfehlen, dieses Forum zu besuchen und mehr Information zu bekommen. Und nicht irgendwas von China Zeitung lesen und zitieren.

In Deutschlandfunk haben auch einpaar "Experten" darüber diskutiert und sagten auch dass es hier nur um einpaar Inseln geht.

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Be-Wu






Anmeldungsdatum: 05.07.2011
Beiträge: 165


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BeitragVerfasst am: 30.11.2012, 18:12    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

ich weiß relativ gut, worum es da geht. Und mein "kindisch verhalten" bezog sich auf den Pass, nicht auf die territorialen Ansprüche. "Kindisch" insofern, als es eine gezielte Provokation ist, die natürlich eine Reaktion hervorruft.


« Regentroepfchen » hat folgendes geschrieben:

Also wer einen deutschen Journalisten kennt, der mit diesem Thematik beschäftigt, soll ihm empfehlen, dieses Forum zu besuchen und mehr Information zu bekommen. Und nicht irgendwas von China Zeitung lesen und zitieren.

komisch.... normalerweise fallen selbsternannte Asienkenner über deutsche Journalisten her, weil sie China negativ darstellen und sich nicht die Mühe machen, überhaupt chinesische Medien zu durchforsten. Jetzt wirft man ihnen vor, sich auf chinesische Zeitungen zu stützen....

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Regentroepfchen
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Alter: 42
Anmeldungsdatum: 24.03.2010
Beiträge: 275


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BeitragVerfasst am: 03.12.2012, 15:48    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

« Be-Wu » hat folgendes geschrieben:
ich weiß relativ gut, worum es da geht. Und mein "kindisch verhalten" bezog sich auf den Pass, nicht auf die territorialen Ansprüche. "Kindisch" insofern, als es eine gezielte Provokation ist, die natürlich eine Reaktion hervorruft.


« Regentroepfchen » hat folgendes geschrieben:

Also wer einen deutschen Journalisten kennt, der mit diesem Thematik beschäftigt, soll ihm empfehlen, dieses Forum zu besuchen und mehr Information zu bekommen. Und nicht irgendwas von China Zeitung lesen und zitieren.

komisch.... normalerweise fallen selbsternannte Asienkenner über deutsche Journalisten her, weil sie China negativ darstellen und sich nicht die Mühe machen, überhaupt chinesische Medien zu durchforsten. Jetzt wirft man ihnen vor, sich auf chinesische Zeitungen zu stützen....


Ich würde einfach frech behaupten du kennst die Chinesen wahrscheinlich nicht so"gut" Sehr glücklich wie wir Vietnamesen. Die Aktion von China ist keine spontane Provokation. China will nicht nur auf dem Meer Fakten schafffen sondern politischer Ebene. Dieser kleiner "unbedeutender" Schritt (Landkarte mit Grenzlinie) ist quasi ein Test für die Nachbarländer, besonders Vietnam.

Kindisch ist ganz bestimmt nicht. Kleine Aufwand, große Wirkung. China weiß sehr wohl was es tut und analysiert die Reaktion und Auswirkung.

Der Chinese druckt einfach die neue chines. Grenzlinie auf dem Pass und läßt seine Bürger ausreisen. China deutet, die Länder, die diesen Pass akzeptieren. als ZUSTIMMUNG. Verrückt

Das hat natürlich überhaupt keine rechtliche Bedeutung auf der internationalen Ebene. Es stärkt jedoch die chinesische Position auf dem Verhandlungstisch und es soll den Eindruck für " unwissenden oder außenstehenden" vermitteln, dass das eingezeichnete Gebiet auf dem Pass wirklich zu China gehört. Nach Motto "warum tuest du nichts wenn du was dagegen hast" ?? Schweigen deutet Akzeptanz und Zustimmung.

Dieser Tricks is sehr hinterlistig und raffiniert.


Die deutschen Journalisten brauchen die chinesische Medien nicht zu durchforsten, weil die KP alles schon sauber gefiltert hat. Da ist nichts zu finden.
Da wo keine Pressefreiheit, Meinungsfreiheit nicht gibt, braucht man auch nicht zu suchen.

Die Zeitung in China, Vietnam dient nur einem Zweck."Propaganda der Partei."

Mein Vorwurf an deutschen Journalisten in dieser Sache ist. Da sie zu wenig mit dieser Thematik beschäftigt haben, haben sie die Information aus chines. Medien bezogen, und verwenden sie als Infosquelle.

Für Deutschland ist dieser Konfilkt weit weit weit weg und hat keine unmittelbare Bedeutung für Deutschland. Die Mühe, sich intensiv damit zu beschäftigen, lohnt sich also nicht wirklich. Und aus bequemlichkeit unternehmen sie einfach das was die Chinesen behaupten bzw. propagandieren. Es ist halt so.

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csba
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Anmeldungsdatum: 02.06.2012
Beiträge: 983


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BeitragVerfasst am: 03.12.2012, 21:30    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Nun ja, es gibt sicherlich auch unter Deutschen wie z. B.: dt. Diplomaten und Geschaeftsleute (Chinaexperten!!), die ueber Jahrzehnte hindurch in China gelebt haben und immer noch leben und welche sich sehr wohl ueber die aktuelle politische Situation des Landes sehr gut auskennen. Wenn (gute!!!) dt. Journalisten einen gut recherchierten Artikel ueber die aktuelle politische Lage Chinas schreiben wollen, dann werden sie auch intelligent genug sein und sich vorher bei diesen Diplomaten ausfuehrlich informieren, bevor sie ihre journalistische Feder zuegig fuehren wollen.

Eins ist klar! China ist seiner neuen Rolle als "Supermacht" noch nicht gewachsen. Vielen Diplomaten vermittelt es immer noch den Eindruck, als sei es ein zorniges Kind, das wuetend herumschreit und mit dem Sand herumschleudert, weil man ihm im Sandkasten sein Spielzeug weggenommen hat.

csab

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onscho
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Anmeldungsdatum: 27.12.2009
Beiträge: 367


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BeitragVerfasst am: 03.12.2012, 21:49    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Immerhin greift es nicht wahllos Länder an, wie andere "ihrer Rolle gewachsenen" Supermächte.
Ich glaube eben, dass China seine Interessen schon ziemlich gut vertritt (machtpolitisch asozial, aber so scheint Politik zu funktionieren). Einfach alle ein bisschen nerven.
Wenn man die beklopptesten Forderungen nur lange genug laut ruft, wird das irgendwann als Normalität wahrgenommen und alle setzen sich an einen Tisch, um die Probleme gemeinsam zu lösen. Zwischendurch hat man schon ein paar Fakten geschaffen/Inseln besetzt und hat eine gute Ausgangslage.

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Hoi An
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Anmeldungsdatum: 09.05.2012
Beiträge: 235


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BeitragVerfasst am: 07.12.2012, 16:14    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Provinzregierung von Hainan hat jetzt angekündigt, alle Boote und Schiffe vor der Küste der von China neuerlich gegründeten Stadt "Sansha", welche mit den gestrichelten Linien in Form einer Kuhzunge komplett die vietnamesischen Inselgruppen Hoang Sa (Paracel) and Truong Sa (Spratly) umfasst, zu kontrollieren.

Erneut wurde am 30. Nov. ein Unter-Wasser-Kabel des Forschungsschiffs Binh Minh 2 von PetroVietnam durch chinesische Boote gekappt.

Vietnamesische Aktivisten, darunter bekannte Persönlichkeiten wie Nguyen Tan Mam und Le Hieu Dang (Anführer der Anti-USA-Bewegung in Süd-Vietnam vor 1975) haben eine Protestdemonstration für den kommenden Sonntag in Saigon aufgerufen. Ähnliche Aktionen sind auch in Hanoi vor dem Hanoi Opernhaus geplant.

Ich denke, sie werden wohl wieder gewaltsam durch die chinafreundliche Regierung Vietnams aufgelöst.

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Hoi An
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Anmeldungsdatum: 09.05.2012
Beiträge: 235


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BeitragVerfasst am: 10.12.2012, 14:06    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Huynh Tan Mam, ein alt-erfahrener Anführer der Studentenbewegung gegen USA und Saigoner Regierung, der Dutzende Straßenschlachten die gut bewaffneten Polizeikräfte der "unfreien" Republik Süd-Vietnam vor 1975 fast immer besiegt und vor wenigen Tagen zusammen mit seinen alten Kameraden Ho Ngoc Nhuan, Le Cong Giau, Le Hieu Dang und Tuong Lai zur Demo aufgerufen hatte, gab dieses Mal nur nach gut 30 Minuten gegen unbewaffneten Paramilitärkräfte der "freien" Sozialistischen Republik Vietnams geschlagen.

Reuter, AFP, Deutsche Welle, u.v.a. internationale Zeitungen berichten von Gewaltanwendung gegen AntiChina-Demonstranten in Hanoi und Saigon durch vietnamesische Regierung. Es soll mindesten 22 Festnahmen geben. Viele Demonstranten vor allem Prominente wurden noch beim Verlassen ihrer Hauses durch massives Polizeiaufgebot verhindert und festgesetzt. In Saigon wurde z.B. das Taxi, mit dem der 80-jährige Professor Tuong Lai zur Demo fahren wollte, mitten im Stadtverkehr von Polizisten gestoppt. Prof. Tuong Lai wurde aus dem Taxi gezerrt und in ein Polizeirevier gebracht. Stunden später begleiteten ihn die Polizisten nach Hause, damit der Herzkranke Mediakamente zu sich nehmen konnte. Prof. Tuong Lai, amtierender Parteichef der Vaterlandfront Vietnams und Berater des verstorbenen Ministerpräsident Vo Van Kiet schrieb deshalb noch am selben Tag einen Beschwerdebrief an die Verantwortlichen der Stadt.

Dichter Do Trung Quan berichtet, sein Haus sei von Polizisten seit dem frühen Morgen umlagert. Um 7:30 Uhr versuchte er zur Demo zu gehen, wurde aber von Polizisten zurück in die Wohnung gedrängt. Das gleiche geschah auch mit dem Ex-Oberleutnant der Volksarmee Pham Dinh Trong, mit Herrn Le Hieu Dang (Ex-Parlamentarier heute Rechtsberater der "Vaterlandsfront" Vietnams) und mit dem Wissenschaftler Dr. Nguyen Quang A.

Ähnliches passierte in Hanoi mit der 73-jährige Bürgerrechtlerin und Korruptionskämpferin Frau Le Hien Duc. Sie wurde von der Organisation Transparenz International ausgezeichnet. Die Behörden hatten vorsorglich einen Krankenwagen vor ihr Haus vorfahren lassen, für den Fall, dass es zur handgreiflichen Auseinandersetzung mit Frau Le Hien Duc kommt.

Ein ]Demonstrationsteilnehmer berichtet dem Sender BBC: Bezirk 1 ist wie im Ausnahmezustand. Stacheldrahtzäune wurden zwischen Kathedrale Duc Ba, dem Park „30. April“ und dem Stadtopernhaus weiträumig aufgestellt. Polizisten in Uniform und Zivil lauern in jeder Ecke (Quận 1 bị phong tỏa dày đặc, lưới B40, Barie kẽm gai được bố trí trên diện rộng, từ nhà thờ Đức Bà, công viên 30/4 đến Nhà hát Thành phố... "công an chìm nổi bố ráp tứ phía").

Im Laufe der 30minutigen Veranstaltung in Saigon haben sich viele "Zivile Kräfte" unter den Demonstranten gemischt und mit Gesang und Geschreien mittels Megaphonen die Reden der Demonstranten gestört. Der geplante Demonstrationsort "Opernhaus" wurde gleich am frühen Morgen von spontanen Musikveranstaltungen besetzt.

Herr Ho Ngoc Nhuan, Mitunterzeichner des Demo-Aufrufs, amtierender Vize-Vorsitzende der "Vaterlandsfront" in HoChiMinh-Stadt äußert zu der gewaltsamen Auflösung der Demonstration vom 09. Dez. gegenüber BBC:
"Sie haben Angst vor dem Volk, da sie tief im Unrecht stecken, und zwar in allen Bereichen" (Tại vì họ sợ dân thôi, bởi vì họ quá là bậy về tất cả mọi phương diện).
"Ein Regime, bei dem es in allen Bereichen über viele Jahre schon so kaputt ist, handelt erstens nur im eigenen Interesse oder im Interesse einer Gruppe". (Một cái chế độ mà nó hư nát về mọi phương diện từ nhiều năm qua rồi thì một mặt họ vì quyền lợi riêng tư của họ, phe nhóm của họ).
"Zweitens, sie klammern sich an Ausländern, insbesondere an China, weil dort ihr persönliches Interesse liegt". (Thứ hai là họ chạy theo đuôi nước ngoài, đặt biệt là Trung Quốc, cũng vì quyền lợi của họ.)

Auf die Frage des Senders RFA an Doktor Huynh Tan Mam, ob er und seine Genossen die Verfolgung durch die Stasi befürchten, antwortet der Ex-Studentenanführer:"Natürlich, wir die Anführer der früheren Studentenbewegung, die diesen Aufruf unterzeichnet hatten, rechnen mit der Verfolgung und Behinderungen bei Demonstrationen. Daher müssen wir uns in Acht nehmen. Neben der Stimme des Volkes dürfen die Stimmen der früheren Studenten und Schüler nicht fehlen. Da ich früher Vorsitzende der Studentenbewegung war, setzen viele Freunde Vertrauen in mich. Ich möchte einerseits das Vertrauen meiner Freunde nicht enttäuschen, andereseits ist es für mich sehr schwierig in dieser Zeit.

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