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 9 Wochen Mekong-Delta - unsere Eindrücke

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BeitragVerfasst am: 25.03.2018, 06:24    9 Wochen Mekong-Delta - unsere Eindrücke Antworten mit ZitatNach oben

Mekong-Delta
Das Mekong-Delta ist ein fragiles Biosystem: Weit verzweigte Flussarme, Tausende von Kanälen, bis zum Horizont Aquakulturen, Erdteiche, abgetrennt nur durch dünne Dämme, auf denen schmale Straßen und Pfade verlaufen. Die Gezeiten regulieren die Bewässerung. Bei Flut strömt Wasser in die Teiche, bei Ebbe fließt es ab. Aus der Vogelschau erhält man den Eindruck, die ganze südvietnamesische Landschaft bestehe nur aus Wasser. Auch am Boden ist man regelrecht umzingelt vom Nass. Rechts, links, unten und, wenn es regnet, auch von oben. Das braun-gelbliche Wasser des Mekong und seiner Verästelungen ist omnipräsent. Laut Modellrechnungen wird das Mekong-Delta Südvietnams in 50 Jahren 70 Zentimeter unter Wasser stehen. Die Folgen wären verheerend, denn das Delta ist die Reisschüssel Vietnams und seine wirtschaftliche Lebensader.
Zunächst staunten nach dem ersten Geldwechseln. Wir waren mal wieder Multimillionäre. Das ist ganz praktisch: es gibt keine Münzen, die kleinste (übliche) Einheit sind 1000 Dong und solche Fürze mit ,99-Angeboten gibt es hier erst gar nicht.
Diesmal sind wir nicht dem Weihnachtstrubel ausgewichen, sondern dem Fasching. Und was ist? Man wird hier überwiegend von Kindern und Jugendlichen mit „Helau“ begrüßt, auch von Erwachsenen.
Menschen
Freundlich - nicht nur weil sie Frühaufsteher sind. Winken Ein Elektromarkt warb für sein vermutlich neues Geschäft mit einem Drachentanz bereits um 7:40 am.
Wir stellten uns im Regen unter ein Dach, dann kamen sofort 2 Stühle wie aus dem Nichts. Und beim nächsten Schauer dasselbe Spiel. (Respekt vor dem Alter?)
Sprache – auch wenn ich wochenlang „Danke“, „Hallo“ etc. geübt habe, man verstand mich nicht, weil der Tonfall nicht stimmte. Vietnamesisch ist für mich bisher die am schwierigsten zu sprechende Sprache. Vielleicht tun sich die Vietnamesen deshalb auch so schwer mit Englisch? Gelesen habe ich: In den Schulen wird wohl nur auswendig gelernt. Die Englischkenntnisse der meisten reichen nur für eine Antwort auf „What is your name?“
Oft auf Spielplätzen beobachtet: Kinder in der Schaukel, werden vom Vatter sanft bewegt und von der Mutter löffelweise gefüttert, und wenn der/die Kleine unwillig wird und davonläuft, läuft die Mutter hinterher und füttert an der Rutsche weiter.
Verpackungskünstler - Alles was man kauft wird nochmals in Plastiktüten verpackt, auch Wasserflaschen, oder Coffee to go. In allen kleinen Läden bekommt man Portionsduschgel. In einem Tütchen ist eine Messerspitze Gel. Obwohl ich Duschgel sehr sparsam nutze, brauchte ich 2 Tütchen - habe schließlich mehr Körperfläche zu reinigen als die Einheimischen. Winken .Und was die Vietnamesen alles auf ein Moped packen…. Das dürfte bekannt sein.
Die Vietnamesen sind vermutlich lärmresistent. Sie vertragen gleichzeitig zu jeder Tageszeit: Hundegebell, krähende Hähne, Kirchengeläut, Karaoke - gerne auch in falscher Tonlage gesungen -, die Blasmusik eines Trauerzuges, unendlichen Straßenverkehr, die Partei, Handygebimmel, Kakophonie – man muss den Nachbarn übertönen Winken
Gesten – Verständigung – lustig - verwirrend
„Which fruit juice you have?“ wird mit „yes“ beantwortet
„Can I get spring rolls, please?“ bekomme ich – wie mein Mann – einen Gemüsereis. Dass man als Paar unterschiedliches Essen oder Trinken bestellt, ist für Vietnamesen ungewöhnlich.
Zum Taxifahrer: bitte zum „Coop-Supermarket“ in allen Schattierungen und Tonlagen – erst als ich es eintippte: „Ah: COP-Mart“
Im 5 *-Frühstücksraum: „Do you want coffee?“ Das nette Hotelfräulein wollte mir Kaffee nachschenken und ich sagte: „oh, thank you“, dann ging sie davon. Vermutlich hat sie :“no, thank you“ verstanden. Kein Problem, ich kann mir ja selbst Kaffee holen.
Essen - Auf Vegetarier ist man in Vietnam nicht unbedingt eingerichtet. Obwohl wir den vietnamesischen Text gezeigt haben „wir essen kein Fleisch“, bekamen wir sehr oft Fleisch. Selbst in Restaurants oder Resorts, wo man Englisch spricht, kann man nicht erwarten, das „no meat“ verstanden wird. Einige positive Überraschungen: Frittierte Bananen, ein leckeres Reis-Kokosgericht, xôi ngọt (Stickyreis), bánh xèo (gefüllte Pfannkuchen), jede Menge Obst, gut und günstig.
In Restaurants und Cafés: Die Bedienung bleibt immer dicht bei uns stehen, bis wir auf Dieses oder Jenes in der Karte getippt haben, nimmt dann die Karte als ihr Eigentum an sich und geht die Bestellung ausführen.
Transport - Eigentlich probieren wir gerne die einheimischen Busse. Aber jetzt sind wir in einem Alter, wo wir empfindlicher geworden sind. Lange Fahrzeiten – eng und unbequem sitzend - mit kotzenden Kindern haben wir schon in Laos erlebt.
Die Busfahrten sind natürlich sehr billig. Aber man muss erst mal zum Busbahnhof rausfahren (liegt immer außerhalb) und am Ankunftsort wieder ein Taxi zur Unterkunft suchen, oder man wird abgeholt. Da man für unter 40 Euro mit einem Taxi oder Privatauto 100 km weiterkommt, haben wir uns den Luxus gegönnt.
Grab-Autos haben wir nur eines in Can Tho finden können, für den Rückweg mussten wir ein Taxi nehmen. Aber Taxi und Grab sind im Preis ähnlich.
Straßenverkehr – muss man mit eigenen Augen gesehen haben. Soc Trang war das Extremste. Ohne Pause rollt der Verkehr und wir automatisch mit. Fußgänger gibt es kaum, und wenn dann sind es Europäer. Stillstand haben wir noch nicht erlebt.
Doch - es gibt Gehwege, oft in der Breite eines Mopeds, die aber nur zum Parken von Mopeds, manchmal auch Autos, genutzt werden, oder als Verkaufsfläche dienen. Man fährt mit seinem Roller bis vors Café, der Sicherheitsmann nimmt die Maschine entgegen und parkt sie sicher ein. Zuhause sind die Wohnzimmer dann die Garage der Zweiräder. Mobilität ist das Zauberwort. Gibt es deswegen so viele pfundige Kinder? Platz zum Laufen scheinen sie in der Stadt nirgends zu haben.
Schulschluss ist unbeschreiblich. 15 Minuten alles kreuz und quer und dicht an dicht und dann ist der Spuk vorbei.
Lotterieverkäufer so viele sahen wir noch in keinem anderen Land. Es scheinen mit die ärmsten Menschen zu sein. Aber sie waren
Supermarkt – hohe Preise, Unmengen Personal, kaum Kundschaft.
Ein Café hat in der Regel nur Getränke, selten auch etwas Essbares.
Klimaanlagen – sehr moderat, im Gegensatz zu Malaysia.
Gebäude - Überall sind uns die 2 – 2,5 Meter schmalen Häuser aufgefallen, die meist sehr schöne und kreative Fassaden haben. Die Erklärung: Bedingt durch das hiesige Steuersystem sind die Häuser hier sehr schmal, dafür aber beliebig tief. Versteuert wird nämlich nach der BREITE der Fassade!!! Deshalb sind viele Häuser so um die zwei Meter breit, erstrecken sich dafür aber extrem weit - bis zu 60 Metern angeblich…
Müllproblem – Oft gesehen: im Park sitzen junge Leute auf dem Rasen zusammen und lassen anschließend ihre Styropor-Verpackungen und ihre Plastik-Trinkbecher einfach stehen. Es wird schon jemand wegmachen. Im Park stehen Mülleimer, trotzdem landen die Styroporpackungen im Wasser.
Ganz unverständlich für uns: Selbst die Verkäufer auf der Fähre (Chau Doc) werfen die Plastikverpackung (und alle anderen) in den Fluss. In allen Flüssen die wir sahen, befuhren, an denen wir wohnten, die wir überquerten, zu denen wir gingen, wurde entsorgt. Vom Boot, vom Stelzenhaus, vom Ufer, von der Promenade flogen Verpackungen und Reste-von-was-weiß-ich ins Wasser
Ein schönes Erlebnis: Am Park von Sa Dec haben wir von einem Straßenstand einer Frau, die keine Wort Englisch sprach, 3 bánh bao ngọt abgekauft und auf der gegenüberliegenden Seite im Park gegessen. Die Styropor-Verpackungen legten wir auf den Boden um sie später zu entsorgen. Die Frau vom Stand kam zu uns rüber geflitzt, hat sie genommen und in den Abfalleimer geworfen.

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BeitragVerfasst am: 25.03.2018, 06:28    die einzelnen Orte Antworten mit ZitatNach oben

Ben Tre
3 km außerhalb gewohnt
Die Leute alle sehr offen und freundlich
sauber
Soc Trang
Stadthotel – mittendrin. Wenig Englischkenntnisse, aber überaus freundliches Personal. Total viel Verkehr - die Menschen noch offener – viele Bekanntschaften gemacht: der Sohn des Wasserverkäufers, den wir später auch in Can Tho noch mal trafen. Er möchte Arzt werden. Die Schneiderin, deren Tochter in Ho Chi Minh City lebt, mit der wir telefonieren und facbooken sollten, weil sie gut Englisch spricht u.v.m.
Die Schule in Soc Trang – von außen gesehen wie ein Gefängnis. Auffallend viele E-Bikes.
Bac Lieu
Hotel - viel Personal – tw, sehr zuvorkommend, wenig Gäste - Außenanlagen sehr schön - Koiteich, Orchideen,...
Die Menschen zunächst sehr reserviert – Gegensatz zu Soc Trang
Hier habe ich die Stolperfallen aus nächster Nähe betrachtet. Bilanz: Brillenbügel verbogen, große Abschürfungen an der Elle, kleinere am Knie und an der rechten Braue zum Jochbein hin; Kamera und Handy haben es auch gut überstanden.
Der erste Eindruck in Bac Lieu: Oh, hier gibt es viele Vögel, wir hörten mehrstimmige „Konzerte“. Wir suchten die Vögel zunächst in den Bäumen bis wir merkten, dass das vielstimmige Vogelkonzert aus einem schmalen, hohen Haus und dort von einem Lautsprecher kam. Durch eine Luke sahen wir Vögel ein- und ausfliegen. Wir sahen in der Folge noch ein viele dieser merkwürdigen „Vogelhäuser“
Berühmt: der Gesang: Cai-Luong und auch das Lautenähnliche Instrument. Den Namen wissen wir nicht.
Ca Mau
Ein Vogelpark, den man nur von außen beobachten konnte.
Müll: überall, da wo es besonders schön ist (viel Natur- Wasserstellen, Teiche, Moor)
Die Fahrt von Ca Mau nach Can Tho war sehr abwechslungsreich und interessant. Da wäre man am liebsten alle paar Meter ausgestiegen: zunächst Wasser, Wiesen, Bäche dann Reisfelder und immer wider ein neues schöne Grün, danach Straßenmärkte.
Can Tho
ein Zimmer privat über airbnb in Cai Kh, in der Nähe eines Marktes, Cai Khe. Wir wohnten gegenüber einer Firma, wo mehrere Leute, vermutlich eine Familie, den ganzen Tag Styroporkisten mit Paketklebeband umwickeln. Das Geräusch: wie Schnee schippen.
Hier fährt man mit den Mopeds durch den Markt. Ein unbeschwerter Marktbummel unmöglich.
Einkaufszentrum – 5 Stockwerke – fast kaum Geschäfte, aber wenn dann gähnende Leere.
Stoffmarkt – 2 Etagen – Kein Kunde- gähnende Leere
Tempel, natürlich auch Chua Phat Hoc, Busbahnhof, vornehme Flußpromenade, Straßenmarkt, Vorbereitungen zum Tet-Fest, am Ho Xan Thoi, Café 79 gut um den Verkehr vom und zum Markt zu beobachten.
Chau Doc
Der Markt: Für Fotografen und Leute, die kucken wollen, Vorsicht geboten. Man fährt auch hier mit den Mopeds durch den Markt.
Viel Landschaft um den Ort herum (Reisfelder ) aber zu Fuß kein Hinkommen.„Cyclos“ - nur hier gesehen.
Anstatt mitten in der Stadt zu wohnen, würden wir das nächste Mal die Victoria-Lodge auf dem Nui Sam wählen. Tolle Aussicht und ruhig.
unterwegs nach Sa Dec am Mekong viel sauberer
Sa Dec und Cai Be
die saubersten Orte unserer Tour.
Viele Blumen - schöne Wege wo man als Fußgänger auch mal gut aufgehoben ist.
Cai Be
Hier bei Nam Thi haben wir endlich einen Ort gefunden, der so ist, wie wir uns das Mekongdelta vorgestellt haben: Eine Häuschen auf Stelzen, Balkon quasi auf dem Mekong, die Boote und Schiffe fahren - allerdings nicht lautlos - vorbei. Hier kann man den ganzen Tag sitzen und beobachten. Das Häuschen hat europäischen Komfort - es ist alles da, was man braucht. Und falls nicht, fragt man einfach This Bruder, der nebenan ein Geschäft hat. (sehr praktisch - man braucht kein Wasser schleppen). Und die Mutter macht ein Frühstück: Wow !!! So gut wie hier, haben wir die ganze Zeit nicht gegessen. This Mutter hat uns immer wieder verschiedene tolle vegetarische Frühstücke gezaubert.
Sehr schönes Städtchen, nicht so voll
Markt: morgens für Motorräder gesperrt
Fast alle Schüler haben E-Bikes. Wenig Autos.
Von einer Kokosnuss nicht getroffen - 1 Meter vor mir
die beste Lage der ganzen Reise.

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BeitragVerfasst am: 25.03.2018, 06:30    Fazit Antworten mit ZitatNach oben

Fazit:

Wir hatten Flusslandschaften erwartet, mit Wasservögeln, Insekten, Morgen- und Abendstimmungen, und Landschaften mit ausgedehnten Reisfeldern. Wo wir waren gab es das nicht. Ob die Landesmitte oder der Norden anders ist wissen wir nicht. Möglich. Vielleicht.
Wir hatten nette Begegnungen, lernten aber auch den/die typische/n, nur auf seinen/ihren Vorteil bedachte/n Vietnamesen/in kennen. Am nettesten, herzlichsten und spontansten waren die Armen. Bei Begegnungen waren sie es, die zuerst winkten, zuerst lachten und als erste grüßten.
Kinder, ach was wurden sie uns hingeschoben, hingehalten, gezeigt, zum Winken und Rufen genötigt; die älteren riefen schon mechanisch „Helou“, es klang wie unser Faschingsruf und nervte mit der Zeit.
In allen Flüssen die wir sahen, befuhren, an denen wir wohnten, die wir überquerten, zu denen wir gingen, wurde entsorgt. Vom Boot, vom Stelzenhaus, vom Ufer, von der Promenade flogen Verpackungen und Reste-von-was-weiß-ich ins Wasser … der Fluss nahm alles mit, lud es irgendwo ab oder brachte es beim Gezeitenwechsel wieder zurück.
Gehört und gelesen hatten wir vom unglaublichen Motorrad-Verkehr in Vietnam - die Realität übertraf all unsere Vorstellungen, auch die der Bilder und Filme die wir gesehen hatten. Wir schwammen in einem unendlichen Strom von Motorrädern „like a fish“, wie der Neuseeländer sagte, um auf eine andere Straßenseite zu kommen.
Sa Dec werden wir immer mit den Schweizern Marianne und Urs in Verbindung bringen, sie erzählten uns wahrlich spannende Geschichten aus ihrem Reiseleben.
Unvergessen wird uns auch die Woche in Cai Be bleiben, ein Highlight, wo wir direkt am Fluss in einem Stelzenhaus wohnten, dort stundenlang dem Schiffsverkehr zusahen und abends von einem entsetzlichen Karaokesänger in den Schlaf gesungen wurden. Unvergessen auch die Frühstücke und besonders das Curry, das Mom für uns zubereitete.
An die tonale Sprache, den ausgeprägten Selfie-Wahn und das immer mit Fleischbeilagen gekrönte vegetarische Essen, konnten wir uns nicht gewöhnen. Wir schieden nach 10 Wochen nicht ungern. Aber nicht des Reisens müde, nur Vietnam-satt waren wir. Nächstes Jahr – ein neues Land!

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Wellbeing
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BeitragVerfasst am: 25.03.2018, 21:00    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Hallo Bernet,
ich kann es nicht verstehen, warum du dein vegetarisches Essen nicht bekommst. Vielleicht verstehen die Vietnamesen dich nicht richtig. Es gibt sehr viele vegetarische Esslokale in Vn.
Es gibt schon viele Flusslandschaften mit Voegeln und Insekten im Sueden.

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BeitragVerfasst am: 26.03.2018, 05:54    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Hallo Wellbeing,
wir haben oft Fleisch bekommen, auch wenn wir die vorgefertigten Zettel in vietnamesisch gezeigt haben, oder im wörterlosen Wörterbuch auf Gemüse zeigten. Unser Eindruck ist, dass man "vegetarisch" und "Gemüse" zwar versteht, aber sich nicht vorstellen kann, es ohne Fleisch zu essen. Natürlich haben wir auch oft Vegetarisches bekommen. Das Verhältnis ist ca 50:50.
Es ist auf jeden Fall für Vegetarier sehr schwer. Wir sind nicht so empfindlich und haben dann das Fleisch (mal waren es große Breocken, mal kleine Stückchen) aussortiert, bzw. mitgegessen.

Wir hatten kein eigenes Fahrzeug und konnten nicht zu den schönen Flusslandschaften kommen. Gesehen haben wir sie ja (z.B. zwischen Ca Mau und Can Tho). Aber Unterkünfte und Hinkommen ist das andere. Winken

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Talonal
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BeitragVerfasst am: 17.01.2019, 22:22    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Hallo! Danke für so einen umfangreichen Bericht! Sie inspirierenmich zum Reisen!
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Wo ist Fotografieren verboten? http://fixthephoto.com/photo-tips/photography-is-not-allowed.html

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Thaikopp
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BeitragVerfasst am: 19.01.2019, 10:03    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Super ge/beschrieben.
Danke

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Stiermann
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BeitragVerfasst am: 06.02.2019, 12:51    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Oh my god … nach langer Pause bin ich heute wieder einmal in diesem Forum! Euer Bericht - frustriert und enttäuscht - macht mich sehr traurig! Ihr wart ja mit mir in Kontakt, aber leider war ich zu beschäftigt mit dem Aufbau meiner Lodge und ich habe Euch vergessen! Sorry! Meine Lodge und ich hätten Euch "ALLES" bieten können was Ihr gesucht habt. Sie ist exactly im "Middle if Nowhere" und weit weg von allen touristischen Wegen. Zu Eurer Zeit war ich noch mitten im Bau (natürlich mit vieeeelen Problemen), aber heut bin ich fertig … mit allen Annehmlichkeiten, wie zum Beispiel Swimmingpool und Highspeedboat! Meine Lebenspartnerin (Vietnamesin) und ich betreiben dieses kleine Resort mit Farm auf 15.000 qm aus Liebe zum Land unter dem Motto "German-Vietnamese Authenticity". Wirklich schade, das Mekong Delta ist traumhaft schön. Gebt ihm eine neue Chance und ich zeige es Euch.
Wer möchte das Mekong Delta authentisch erleben? Meldet Euch gerne bei mir: www.stiermanns.vn oder auch info@stiermanns.de oder auch per Telefon *84 703381023 (vietnamesisch oder englisch). Wer nur deutsch spricht, einfach nach mir fragen.
Ich lebe übrigens seit 4 Jahren in Vietnam!

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Jutta51
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BeitragVerfasst am: 06.02.2019, 19:58    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Hallo, Deine Seite ist wohl noch im Aufbau, denn es hat sich nichts geöffnet. Hätte mir gerne alles angesehen.

Grüße aus Berlin

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