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 Bauernproteste in der Provinz Hung Yen

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tak1964-1
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BeitragVerfasst am: 22.05.2012, 13:04    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

UNd hier ein neuer pressebericht dazu

http://www.thanhniennews.com/index/pages/20120517-vietnam-govt-mulls-adjustments-to-land-laws.aspx

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Hoi An
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BeitragVerfasst am: 25.05.2012, 16:13    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Laut Statistiken von 2010 http://www.oav.de/fileadmin/mo/c/wiha/wh_2011_vietnam_lang_vn.pdf hat Vietnam 19,7% seine Waren in die USA (am meisten) exportiert und 23,6% aus China (am meisten) importiert. D.h. die USA sind mehr oder weniger indirekte Arbeitgeber in Vietnam, und Vietnam wiederum indirekte Arbeitgeber in China. Die USA leistet zurzeit diverse humanitäre Hilfen in Vietnam, während China dagegen die Ressourcen von Vietnam mit Projekten wie Bauxit-Abbau in Tay Nguyen ausbeutet, diverse Grenzgebiete im Norden und großen Teil des Gewässers von Vietnam besetzt hält, vietnamesische Fischer im eigenen Gewässer gefangen genommen, misshandelt und sogar tötet. Der Vietnamkrieg endete schon vor knapp 40 Jahren. Trotzdem werden die USA jedes Jahr immer wieder vor dem Datum 30. April durch Massenkundgebung beschimpft. Das Ende des Grenzkriegs mit China war nur vor gut 30 Jahren. Trotzdem gibt es keine offizielle Gedenkfeier darüber, auch nicht mal für die Soldaten, die bei der Verteidigung der Insel Gạc Ma in 1988 gefallen sind. http://www.bbc.co.uk/vietnamese/forum/2010/04/100406_menras_chinavietnam.shtml

Hồ Cương Quyết, ein gebürtiger Franzose mit dem Namen Andre Menras, seine Einbürgerungsurkunde wurde vom ehemaligen Staatschef Nguyễn Minh Triết aufgrund seiner "Verdienste" im Kampf gegen die Amerikaner während des Vietnamkriegs 2009 persönlich aushändigte, hatte am 29.12.2011 im Restaurant Ami Art im Park Văn Thánh einen Videoabend organisiert, um Freunden seinen Film "Hoàng Sa-Việt Nam: Nỗi đau mất mát" (Paracels-Vietnam: Schmerzen des Verlusts) zu zeigen. Doch dieser Videoabend kam nicht zustande, weil die Polizei zuvor den Strom von dem Restaurant abgedreht hatte. Der Film, dessen Dreharbeit von der höchsten Ebene genehmigt wurde, http://www.youtube.com/watch?v=yzESPBvwuyc handelt über die bedrohte Lebensexistenz der Fischerfamilien von Bình Châu, Lý Sơn, nachdem die Männer beim Fischfang vor den Paracels durch chinesische Küstenwache getötet wurden, und nach dem China den Fischfang in dieser Region verboten hat.

Bei Treffen zwischen ranghohen Vertretern von Vietnam und China wird währenddessen umarmt, geküsst und mit den 16 goldenen Worten über die "gute Beziehung" gelobt.

Man darf sich daher nicht wundern, dass gewisse Leute, die früher mit deutschen Steuergeldern in Deutschland ihre Schule und später ihre Ausbildung finanziert haben und heute weiter durch Geldquellen aus Deutschland (z.B. Entwicklungshilfe) leben, übel über Deutschland reden.

Und solang es keine Trennung zwischen den Staatsgewalten (Regierung, Parlament und Justiz) gibt, sondern alles unter der Regie der kommunistischen Partei, nützt es dem Beschädigten überhaupt nicht, wenn er sich gegen die Regierung beschwert. Dies erlebten die Mitorganisatoren des Video-Abends am eigenen Leib:
"Chúng tôi đề nghị gặp người có thẩm quyền để hỏi cho ra lẽ lý do cấm chiếu phim nhưng tất cả đều ”trốn”. Rõ ràng đây là một việc làm mờ ám, không minh bạch của chính quyền TP. HCM.”

Wir hatten versucht, die Verantwortlichen nach dem Grund des Video-Vorführung-Verbots zu fragen. Aber sie haben sich alle "versteckt". Das zeigt, dass dies eine verdeckte Handlung von der Regierung HoChiMinh-Stadt"
http://www.bbc.co.uk/vietnamese/vietnam/2011/11/111129_hoangsa_film_saigon.shtml

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Hoi An
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BeitragVerfasst am: 25.05.2012, 16:15    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Damit wir über das Wochenende Stoffe zum diskutieren haben, erlaube ich mir noch einige Feststellungen zum Thema Bauernprotest in Van Giang darzustellen:
Herr Nguyễn Ngọc Năm und Herr Hán Phi Long haben am 8.5. gegenüber der Zeitung Người Lao Động bestätigt, dass sie diejenigen seien, die am 24.04. von Polizisten im Kreis Văn Giang misshandelt wurden und das Video-Clip keine Fälschung sei: “Im Internet kursiert ein Clip mit den Szenen eines Übergriffs von Personen in Zivilkleidung mit rotem Armband und uniformierten Polizisten auf zwei junge Männer mit Helmen. Das waren wir. Dieser Clip spiegelt exakt der Tatsache wieder, was mit uns am Morgen des 24.04. in der Gemeinde Xuân Quan geschah. Es war kein Schauspiel oder Fälschung”.

Es waren ausgerechnet die Bauern, die den verletzten Reporter Hán Phi Long mit einem blutenden Gesicht in eine Sanitätsstation brachten. Folgende Verletzungen wurden festgestellt: aufgeplatzte Lippen, Gesicht 4x4cm stark geschwollen und Schmerzen an der rechten Brust. “Zum Glück trugen wir Helme, daher ist das Ausmaß der Verletzungen nicht ganz so schlimm, weil sie mit Schlagstöcken schlugen”, teilte Reporter Long mit. Nach dem Vorfall vom 24.04. mußte Herr Long 2 Wochen Auszeit nehmen, um seine Verletzungen zu behandeln, bevor er am 07.05. wieder zur Arbeit gehen konnte.

Reporter Nguyễn Ngọc Năm schilderte die Übergriffe: “Zuerst riß ein Mann im roten Armband die Kamera vom Reporter Long runter. Anschließend schlugen ca. 10 Männer mit Stöcken und Tritten ununterbrochen auf Herrn Long ein. Als Long mit den Händen vor dem Bauch haltend auf den Boden sackte, lief ich auf die Zwangsräumungstruppe zu und schrie mehrmals: “Wir sind Reporter im Dienst. Warum schlagt ihr uns?”. Anstatt mich anzuhören drehten die Männer meine Arme auf den Rücken und schlugen dann mit Stöcken und Fäusten auf mein Gesicht und meine Brust. Sie beschimpften mich dabei mit Schimpfwörtern”.
http://nld.com.vn/20120509092217825p0c1002/chua-the-khang-dinh-nguoi-bi-danh-la-nha-bao-vov.htm
Anstatt die Verantwortlichen dieser brutalen Übergriffe zur Rechenschaft zu ziehen, teilt der Büroleiter und Sprecher vom Volkskomitee Provinz Hung Yên Herr Bùi Huy Thanh mit, es gebe noch keinen Beweis oder Zeugen, die belegen, dass es sich bei den Personen in den Video-Clips im Internet um die beiden VOV-Reporter handele. Da die Gesichter der misshandelten Personen in den Aufnahmen aufgrund der weiten Entfernung nicht gut zu erkennen seien. Und damit die Untersuchung des Vorfalls eingeleitet werden kann, verlangt die Regierung Hưng Yên von den VOV-Reportern die "Originalaufnahmen" von dem Übergriff.
Ông Thanh cho biết, trong buổi làm việc 16/5 tới đây, để có căn cứ và xử lý một cách công bằng những cán bộ, chiến sỹ liên quan tới vụ việc, rất cần các nhà báo VOV cung cấp hình ảnh gốc của clip này để cơ quan chức năng tỉnh Hưng Yên xem xét và xử lý theo luật định.
http://nld.com.vn/20120509092217825p0c1002/chua-the-khang-dinh-nguoi-bi-danh-la-nha-bao-vov.htm

Inzwischen ist ein Monat vergangen, und immer noch kein Verantwortlicher von diesem Übergriff gefunden! BBC-Bericht vom 24.05. zufolge, haben die Chefredakteure lokaler Zeitungen von der Zentralpropaganda-Abteilung mündlich die Anweisung erhalten, nicht mehr über den Übergriff auf die beiden Reporter zu schreiben. http://www.bbc.co.uk/vietnamese/vietnam/2012/05/120524_beating_report_banned.shtml

Übrigens, es war nicht VOV, die wegen der brutalen Attacken auf ihre Mitarbeiter als erster die Stimme am 10. Mai erhoben hat, sondern der Sender BBC. Mai. Neben der Schilderung von den Übergriffen der Polizisten auf ihn und seinen Kollegen hatte Herr im Interview mit BBC am 05 erzählt, dass ein Mann, der sich als Vize-Direktor vom Ecopark sich ausgegeben hat, ihm eine sehr hohe Geldsumme als Entschädigung für die Schläge angeboten habe, was er aber ablehnte. Erst nach Veröffentlichung dieses Interviews meldete VOV zu Wort und dann haben andere Zeitungen die Meldung von VOV zitiert.
http://www.bbc.co.uk/vietnamese/vietnam/2012/05/120505_vn_journalists_attack_vangiang.shtml

Die vietnamesische Regierung fordert gestern durch ihren Sprecher Luong Thanh Nghi China erneut auf, 14 vietnamesische Fischer, die beim Fischfang im vietnamesischen Gewässern von der chinesischen Küstenwache festgenommen wurden, freizulassen sowie ihre Boote zurückzugeben. http://vietnamnet.vn/vn/chinh-tri/73638/phan-doi-tq-bat-giu-ngu-dan-viet-nam.html

Offensichtlich wird das Gewässer von Vietnam nicht kotrolliert. Im März hatte ein chinesisches Schiff sich illegal mehrere Tage im vietnamesischen Gewässern aufgehalten, wegen eines Motorschadens musste es vor der Küste Nha Trang Anker legen und erst da von der Küstenbehörde kontrolliert. http://www.baomoi.com/Phat-hien-hai-tau-Trung-Quoc-tai-vinh-Nha-Trang/58/8137563.epi

Es gibt seit dem keine Information mehr darüber, was die vietnamesische Regierung mit diesem illegalen Schiff aus China gemacht hat. Seit vielen Jahren hat China schon mehrfach vietnamesisch Fischerboote im vietnamesischen Gewässer gekentert, die Fischer schwer misshandelt, gefangengenommen, erst gegen Zahlung hoher Geldsummen freigelassen und sogar getötet.

Wäre es nicht klüger, die schlagwilligen Polizisten von Van Giang zu Küstenpolizisten aus- bzw. umzubilden, damit sie chinesische Eindringlingen zu verjagen, anstatt die armen Bauern, die ihnen die Grundnahrung produzieren und die Steuern zahlen, womit ihre Gehälter gezahlt werden?

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tak1964-1
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BeitragVerfasst am: 27.05.2012, 14:19    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

und um Hoi An zu unterstuetzen, hier ein typisches video der polizeiuebergriffe
http://www.youtube.com/watch?list=WLD829A02A2E9E486F&feature=player_detailpage&v=3YXTBKE_XhU

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BeitragVerfasst am: 27.05.2012, 14:35    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

« tak1964-1 » hat folgendes geschrieben:
und um Hoi An zu unterstuetzen, hier ein typisches video der polizeiuebergriffe
http://www.youtube.com/watch?list=WLD829A02A2E9E486F&feature=player_detailpage&v=3YXTBKE_XhU


Geschockt Woher weißt du, dass der Motorradfahrer ein vietnamesischer Polizist ist oder meinst du die Beifahrerin ist Polizistin? Ich hoffe, dass Hoi An uns auf dem Laufenden hält. Ich kann zwar die Berichte nicht lesen, seine Zusammenfassungen finde ich - wie auch mindestens ein weiteres aktives Mitglied - überaus interessant und aufschlussreich.

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tak1964-1
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BeitragVerfasst am: 27.05.2012, 14:51    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

muss so sein, da hier immer wieder von den uebergriffen der ploizei geredet wird
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Hoi An
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BeitragVerfasst am: 30.05.2012, 11:06    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Bei der Bodenenteignung wird den Bauern oft das letzte Hemd ausgezogen. Es sei denn, man (Frau) zieht sich vorher freiwillig aus, wie im aktuellen Fall mit Frau Phạm Thị Lài (52 Jahre alt) und ihrer Tochter Hồ Nguyên Thủy (33 Jahre alt) im Kreis Cái Răng Provinz Cần Thơ am 22. Mai 2012. Sie waren nicht mit der festgelegten Entschädigungshöhe (500.000 đồng/m2) durch den Bauunternehmer CIC8 (gehörtz zum Ministerium für Bauwesen) des Siedlungsbauprojekts Hưng Phú für ihr 3.000 m2 Grundstück einverstanden und zogen sich auf ihrem Gründtsück nackt aus, um gegen den Baubeginn zu protestieren. Aber ihre Entblößung kratzte die reichen Investoren überhaupt nichts. Sie ließen stattdessen diese Frauen vom (überwiegend männlichen) Schützdienstpersonal im hüllenlosen Zustand und unter der Hitze auf dem harten Boden wegzerren. http://vietnamnet.vn/vn/xa-hoi/74052/hai-me-con-khoa-than-doi-den-bu-thoa-dang.html

Und wie immer dirigiert die Kommunisten im Hintergrund: „Im Gespräch mit VnExpress.net teilt Herr Nguyễn Hữu Lợi Vize-Chef der kommunistische Partei (KP) Stadt Cần Thơ mit, die Leitung der KP habe in der Sitzung vom 28.05.2012 dem Stadt-Volkskomitee angewiesen, eine einvernehmliche Lösung mit der Familie von Frau Phạm Thị Lài zu finden". http://vnexpress.net/gl/xa-hoi/2012/05/me-con-loa-the-de-giu-dat-bi-chu-dau-tu-tran-ap

Frau Lê Hiền Đức, eine bekannte Bürgerrechtlerin in Vietnam, zufolge
(auf ihrem Blog http://lhdtt.blogspot.com/2012/05/cuong-che-hay-cuong-hiep.html sind mehr Fotos von der Zwangsräumung zu sehen als in den vom Staat kontrollierten Zeitungen), hatte der Ehemann von Frau Lài wegen der Unterdrückung und aus Verzweifelung vor Augen der Zwangsräumungskräfte versucht, Selbstmord zu begehen. Frau Lài erzählt im “nackten” Zustand unter Tränen: “Dieses Grundstück hat mein Mann und ich mit unserem Ersparnissen durch schwere Arbeit vor Zig-Jahren gekauft, um darauf ein zuhause zu errichten, Reis, Gemüse anzubauen und Hühner zu züchten. Eines Tages kam ein Immobilienunternehmen hierher, nannte seinen Kaufpreis für das Grundstück und zwang uns ihn anzunehmen. Wir dürften nicht über den Preis verhandeln. Das Volkskomitee hat dieses Unternehmen unterstützt, indem es uns das Gründstück mit Hilfe von Zwangräumungspolizisten wegnahm und anschließend dem Unternehmen übergab. Mein Mann hat aus Wut und Verzweifelung versucht, gegen diese Zwangsräumung sich das Leben zu nehmen. Was bleibt uns Frauen noch übrig, als uns nackt auszuziehen, um uns zur Wehr zu setzen?! Wir schämen uns aber sehr, wissen Sie!”.

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Hoi An
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BeitragVerfasst am: 01.06.2012, 14:24    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

« tak1964-1 » hat folgendes geschrieben:
und um Hoi An zu unterstuetzen, hier ein typisches video der polizeiuebergriffe
http://www.youtube.com/watch?list=WLD829A02A2E9E486F&feature=player_detailpage&v=3YXTBKE_XhU

Ich kann die chinesischen Schriftzeichen (?) auf dem Motorroller und auf der Weste vom Polizisten leider nicht lesen, weiß daher nicht, ob dieses Video in Vietnam oder sonstwo aufgenommen wurde. Vielleicht wird chinesisch in Vietnam schon amtlich genutzt, und ich davon noch nicht mitbekommen habe!

Vielleicht handelt sich dieser Übergriff auf den Polizisten um einen der folgenden Fälle, für deren Veröffentlichung Oberstleutnant Nguyễn Xuân Minh vom Polizeiamt für Verkehr Stadt Hanoi sich an Dân Làm Báo (Bürger machen Zeitung, das Gegenstück von Staat kontrollierten Zeitungen) wandte: "Ich sende Ihre Redaktion meinen Antrag (Brief) mit der Bitte, ihn zu veröffentlichen, damit die Bevölkerung die Wahrheit über diese Vorfälle erfährt, welche von Herrn Nguyễn Đức Nhanh – Polizeichef Stadt Hà Nội vertuscht wurden . (Ich hatte bereits über diese Vorfälle Inlandszeitungen mitgeteilt, aber alle hüllen sich in Schweigen). Daher bitte ich Dân Làm Báo, den Inhalt dieses Antrages zur Wahrheitsfindung zu veröffentlichen.

SOZIALISTISCHE REPUBLIK VIETNAM
Unabhängigkeit - Freiheit - Glück
**********

Hà Nội, den 4. Mai 2012

An:
- Genossen Generalsekretär Nguyễn Phú Trọng
- Genossen Staatspräsident Trương Tấn Sang
- Parlamentsvorsitzenden Nguyễn Sinh Hùng
- Genossen Ministerpräsident Nguyễn Tấn Dũng
- Genossen Polizei-Minister Trần Đại Quang

Ebenfalls an die Redaktion der Zeitungen Thanh Niên, Tuổi Trẻ, Tiền Phong

Ich bin Nguyễn Xuân Minh, Oberstleutnant beim Polizeiamt für Verkehr Stadt Hà Nội.

Sehr geehrte Genossen!
Die Situationen mit der Sicherheit im Straßenverkehr, Verkehrsunfällen im ganzen Land im allgemein und in Hanoi insbesondere entwickeln sich äußerst kompliziert.
Es gibt neben korrupten Verkehrspolizeibeamten, die Bestechungsgelder annehmen, eine große Mehrheit, die den Charakter eines revolutionären Polizisten immer noch bewahren können und sich unermüdlich zum Wohle des Volkes dienen.

Wir sind tagtäglich den Gefahren ausgesetzt, insbesondere den Gewaltanwendungen gegen Beamte im Dienst von verschiedenen Bevölkerungsgruppen.
Leider werden Gewaltanwendungen vor allem gegen Verkehrspolizisten im Dienst nicht streng genug geahndet, sondern sogar zum Teil gedeckt und beschützt durch den höchsten Mann von der Polizei Stadt Hà Nội.

Einige Beispiele:
-Fall Cầm Kế Cường, stellvertretende Leiter der Regierungsinspektion:
Gegen 21 Uhr des 24.03.2012 hat Herr Cầm Kế Cường, stellvertretende Leiter der Regierungsinspektion das Auto mit dem amtlichen Kennzeichen 29A-171.89 auf der linken Spur einer Einbahnstraße in Richtung Quang Trung – Trần Hưng Đạo abgestellt. Verkehrspolizisten (Genossen Lê Đức Kỳ, Nguyễn Diện Sơn) haben aufgrund dieses Verstoßes ein Protokoll angefertigt. Herr Cầm Kế Cường hat das Protokoll jedoch mit provokanten und drohenden Worten zerrissen, anschließend Genossen Kỳ (beim Anfahren) auf die Haube des Autos geschleudert, mehrere Hundert Meter gefahren, ohne Rücksicht auf das Leben des Verkehrspolizisten zu nehmen. Die Kollegen haben daraufhin Herrn Cầm Kế Cường und sein Fahrzeug in das Polizeirevier von Gemeinde Trần Hưng Đạo gebracht, um ihn wegen Widerstand gegen Beamten im Dienst anzuzeigen. Doch da erhielten wir die Anweisung, die Person und sein Mittel freizulassen und die Angelegenheit nur mit einer Verwaltungsstrafe zu verhängen.

Als die Leitung im Ministerium darüber erfuhr und eine ordentliche Strafe verlangte, ordnete Genosse Nguyễn Đức Nhanh an, die Unterlagen von dem Fall an die Polizei von Bezirk Hoàn Kiếm weiterzuleiten, vorher aber alle schwerwiegende Verstöße heraus zu streichen. Informationen an die Presse wurden untersagt und das Gericht soll nur eine Mini-Strafe auf Bewährung verhängen.

-Fall Vũ Lê Hoàng, Diplomat vom Außenministerium:
Am 07.03.2012 wurde Vũ Lê Hoàng an der Kreuzung Trường Chính – Giải Phóng wegen Fahren ohne Tragen von Schutzhelm von Verkehrspolizisten zum Angehalten aufgefordert. Ungeachtet der Aufforderung fuhr er frontal gegen Genossen Nguyễn Đức Chúng, stellvertretender Leiter der Gruppe 1 in Line 3. Genosse Chung wurde ohnmächtig ins Krankenhaus Bạch Mai eingeliefert. Genosse Nguyễn Đức Nhanh Herrn Chung aufgefordert, kein Interview zu geben, und falls ja dann sagen, dass dies nur ein Unfall war. Genosse Nhanh hat hier auch angeordnet, nur eine Verwaltungsstrafe zu verhängen und verboten, Information an die Presse zu geben.

Erst durch Anordnung aus der Leitung im Ministerium erteilte Genosse Nhanh Anweisung, die Strafe auf Bewährung zu verhängen, vorher aber alle schwerwiegenden Punkte aus den Akten zu löschen.
Es gibt noch mehr ähnliche Fälle, von denen die Leitung im Ministerium nichts weiß, und dadurch in Vergessenheit geraten. Bei vielen Delikten wurde höchsten nur eine Geldstrafe verhängt oder bleibt ungeahndet.
Genosse Nhanh kündigte bei Interviewen mehrfach an, dass er mit aller Entschlossenheit gegen Leute, die Widerstand gegen die Staatgewalt leisten, vor allem gegen Polizisten im Dienst, hart vorgehen wolle, sowie die Einmischung (durch andere Behörden) in Ermittlungsverfahren verbietet. Aber der Genosse selbst gibt die Anweisung zur Freilassung, mischt sich in die Ermittlungen ein und beschützt Leute, die Widerstand gegen Polizeibeamten leisteten.

Könnte sein, dass Genosse Direktor von diesen Leuten "gekauft" wurde?
Wenn das so ist, wer beschützt uns die Verkehrspolizisten im Dienst? Wer würde sich da mit Willen und Kräften einsetzen, um Verstößen Einhalt zu gebieten? Keiner würde dann seine Arbeit noch ernst nehmen, weil er lieber sein eigenes Leben schützt!

Ich bitte mit diesem Antrag die Genossen in der Parteiführung, in der Regierung und vom Polizeiministerium daher diese Angelegenheit ernst zu nehmen und der Polizei von Hà Nội anzuweisen, gegen jeden Widerstand gegen die Verkehrspolizisten ahnden zu dürfen, egal um wen es sich handeln.
Ich hoffe, dass die Presseanstalten immer Hand in Hand mit uns Verkehrspolizisten gehen, um die Wahrheiten aufzudecken, damit das Vergehen Widerstand gegen Personen im Dienst wie bei Herrn Cầm Kế Cường und Herrn Vũ Lê Hoàng nicht einfach vertuscht wird und Gesetze ausgeführt werden.

Nguyễn Xuân Minh
Beamte PC67 - Polizei Stadt Hà Nội

http://danlambaovn.blogspot.de/2012/05/on-e-nghi-cong-khai-xu-ly-cac-quan-chuc.html#more

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tak1964-1
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BeitragVerfasst am: 01.06.2012, 15:25    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Hoi An, du verstoesst mit deinem post gegen die meist demokratische grundregel der BRD den paragraph 3 in diesem forum. Du muss diesen link entfernen oder dein parteibuch oeffentlich machen
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Hoi An
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Anmeldungsdatum: 09.05.2012
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BeitragVerfasst am: 12.06.2012, 14:52    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

« tak1964-1 » hat folgendes geschrieben:
Hoi An, du verstoesst mit deinem post gegen die meist demokratische grundregel der BRD den paragraph 3 in diesem forum. Du muss diesen link entfernen oder dein parteibuch oeffentlich machen

Na klar, das mache ich gerne. Lachen

Die 81 jährige Frau Lê Hiền Đức , ehemals Sicherheitsbeamtin des kommunistischen Regimes und heute Kämpferin gegen Korruption und Bürgerrechtlerin, die am 12. Dezember 2007 gemeinsam mit dem Basler Strafrechts-Professor Mark Pieth – von Transparency International mit dem "Integritätspreis" http://de.wikipedia.org/wiki/L%C3%AA_Hi%E1%BB%81n_%C4%90%E1%BB%A9c ausgezeichnet wurde, war Augenzeuge der brutalen Zwangsräumung in Van Giang. Sie bezeichnet diese Aktion auf ihrem Blog am 02.05.2012 als Konterrevolution. http://lhdtt.blogspot.com/2012/05/phan-cach-mang-ro-rang.html


Das war Konterevolution, ohne Zweifel!

Durch die "proaktive" und "begeisterte" Beteiligung an der Zwangenteignung von Boden der Bevölkerung haben die Truppen im Namen des "Volkskomitees", "Volkspolizei", "Volksarmee", "Volksstaatsanwaltschaft", "Volksgericht"... in Vietnam den Begriff „Volks“ aus ihrer Bezeichnung komplett heraus gebrannt und endgültig zerstört.
Dennoch können sie nur den Begriff „Volk“ aus ihrer Bezeichnung löschen aber nicht das Volk selbst. Es wird für immer und ewig erhalten bleiben. Niemand kann gegen den Willen des Volkes gewinnen. Die Zwangenteigung von Boden in Tiên Lãng und Văn Giang zeigt, dass in Vietnam die Gegensätze zwischen der Bevölkerung und den Landräubern immer größer werden und jetzt ihren Höhepunkt erreicht haben, so dass es keine Aussöhnung mehr geben kann.

Durch Darstellung in Zeitungen, Medien und Zeugenaussagen stellte ich mir die Bodenzwangenteignung bei der Familie Đoàn Văn Vươn am 10.01.2012 im Kreis Tiên Lãng – Hải Phòng noch schlimmer vor als die Szenen mit dem Übergriff und der Beraubung auf dem Anwesen Familie Vương in Truyện Kiều (Das Mädchen Kieu) vom Großdichter Nguyễn Du. Die Hofdiener (in Truyện Kiều) im Buffelkopf und Pferdegesicht mit Stöcken unter Achsenhöhlen und Schwerter in Händen haben sich hier in duzende kämpferische Soldaten und Polizisten, ausgestattet mit Gewehren, Munition und Kriegsfahrzeugen, verwandelt. Die haben nicht nur beraubt und zerstört, sondern auch den Altar des Hausbesitzers umgeworfen und sein zweistöckige Haus aus Stein den Erdboden gleichgemacht. Festgenommen haben sie 6-7 Personen, darunter Männer, Frauen und auch Kinder, und nicht nur einen Jungen und einen alten Mann (wie in Truyện Kiều).

Bei der Zwangenteignung von Boden der 116 Bauernfamilien am 24.04.2012 im Kreis Văn Giang – Provinz Hưng Yên, habe ich mit eigenen Augen gesehen, wie Tausende kräftige Jungpolizisten, bis an die Zähne bewaffnet und zusammen mit "Spezialeinheiten" und modernen Mitteln von der Regierung ausgestattet, einige Hunderte friedlicher Bauern unterdrückten. Mehr als die Hälfte unter ihnen waren ältere Frauen, Herren und Kindern. Vielleicht wegen der hohen Konzentration bei der Erfüllung politischer Aufgaben hat bislang kaum eine Zeitung etwas über diese Bodenzwangenteignung berichtet, welche hohe die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit erregte. Stattdessen berichten die 600-700 Zeitungen in Vietnam fast nur über die "gute Beziehung" mit dem kommunistischen China, über das sexuelle Verhältnisse, das Privatleben und die Vorlieben von schönen Mädchen und reichen Männern, oder über Raub-, Tötungs- und Sexüberfälle. Mit zitternden Fingern tippe ich auf die Tastatur des Rechners. In meinem Kopf kommen die Szenen wie in einem Film wieder hoch, wie dutzende Polizisten mit Helmen auf dem Kopf und Stiefel in den Füßen und zum Teil in Schutzwesten auf einen unbewaffneten jungen Mann stützten und mit Schlagstöcken auf ihn einschlugen, obwohl dieser Mann keinen Polizisten beleidigt oder irgendwie provoziert hatte.

Ich habe Vietnam zu Zeiten des Feudalismus, Kolonialismus und Faschismus gelebt, und während des Widerstandkampfs hinter der feindlichen Linie operiert. Ich habe durch Fotos, Filme und Erzählungen oder mit eigenen Augen Hunderte ja sogar Tausende Fälle von Zwangenteignung von Boden, Häusern, Besitzen unter dem Regime „des Volkes, für das Volk, wegen des Volkes“ in diesem Sozialismus erlebt. Aber noch nie eine barbarische Unterdrückung in solchem Ausmaß.
Warum häufen sich in Vietnam in der letzten Zeit immer mehr Beschwerden, Klagen von Bürgern über Zwangenteignung von Boden im schwindeligen Tempo? Für mich gibt es viele Gründe, aber im Wesentlichen weil der Staat den Bürgern das Recht auf Landbesitz weggenommen hat. Die Zahl der Länder, in denen das Recht auf Landbesitz nicht gibt, kann man an den Fingern abzählen. Man braucht aber auch nicht weiter zu gucken: In Vietnam zu Zeiten des Kolonialismus und in der Republik von Süd-Vietnam hatte jeder Bürger das Recht, Land und Boden zu besitzen. Nur unter der Demokratischen Republik Vietnams und dem heutigen Sozialistischen Republik Vietnams wurde den Bürgern dieses Recht weggenommen. Die kommunistische Partei Vietnams und das Regime der Sozialistischen Republik Vietnams geben selbst zu, dass das Bodengesetz nicht eindeutig, kompliziert, lückenhaft und sehr widersprüchlich sei. Aber wer ist der Urheber dieses Gesetzes? Das sind die! Wer profitiert davon? Das sind die!

Neben dem Recht auf Landbesitz wurden den Bürgern auch noch weitere Grundrechte weggenommen, darunter auch die Rechte, die im Grundgesetz verankert sind, wie Besitz vom Eigentum, Aufenthaltsrecht, Pressefreiheit, Redefreiheit, Recht auf Gründung von Vereinen, Versammlungsrecht, Demonstrationsrecht usw. Die Bürger werden durch verschiedenen Gebühren- und Steuerreglungen regelrecht gemolken. Vietnam führt seit einigen Jahren in der Region und sogar in der internationalen Rangliste in Sachen Steuereinahmen die Spitze. Wir würden beim Wiederlesen des Gedichts "Á tế á ca", welches über Zig-Jahren in Schulbüchern existiert hatte, feststellen, dass die heutige Situation des vietnamesischen Volkes schlechter ist als unter der Herrschaft des Feudalismus, Kolonialismus und Faschismus. Vielleicht war das auch der Grund, warum das Gedicht "Á tế á ca" aus den Schulbüchern entfernt wurde.

Zurück zum Hauptthema dieses Beitrages: Grundbesitz. Wenn die kommunistische Partei einst mit den Parolen "Grund und Boden für die Bauern", "Den Bauern die Felder geben" die Massen zum Stürzen von Kolonialisten und Feudalisten, was sie als Revolution bezeichnet, aufrief, müssen die Aktionen, bei denen den Bauern den Boden mit Gewalt weggenommen wird, um diesen anschließend den Reichen zu übergeben, als "Konterrevolution" bezeichnet werden. Anders gesagt, die Revolution, an der die Menschen meiner Generation vor 60-70 Jahren beteiligt waren, wurde maßlos verraten. Die Parole "Verstaatlichung" und "dem Volk die Besitze" waren nicht weiter als Tricks, um Besitze des Volkes in Privateigentum einiger Personen umzuwandeln.

Als ich letztes Jahr den Artikel "Der ägyptische Freund" vom Journalist Huy Đức las, war ich von dem Schlusssatz sehr angetan: "Als die chinesische Volksbefreiungsarmee in der Nacht des 03.06.1989 das Volk auf dem Tian'anmen-Platz mit Panzern überrollte, hat sie den Begriff "Volk" aus ihrer Bezeichnung heraus gelöscht. Ich leihe mir heute diesen Satz von Herrn Huy Đức und sage: mit der "proaktiven" und "begeisterten" Beteiligung an der Zwangenteignung von Boden haben die Truppen im Namen des "Volkskomitees", "Volkspolizei", "Volksarmee", "Volksstaatsanwaltschaft", "Volksgericht"... in Vietnam den Begriff „Volks“ aus ihrer Bezeichnung komplett herraus gebrannt und endgültig zerstört.
Dennoch können sie nur den Begriff „Volk“ aus ihrer Bezeichnung löschen aber nicht das Volk selbst. Es wird für immer und ewig erhalten bleiben. Niemand kann gegen den Willen des Volkes gewinnen. Die Zwangenteigung von Boden in Tiên Lãng und Văn Giang zeigt, dass in Vietnam die Gegensätze zwischen der Bevölkerung und den Landräubern immer größer werden und jetzt ihren Höhepunkt erreichen, so dass es keine Aussöhnung mehr geben kann.

Im Kampf gegen die Zwangenteignung von Boden muss das Volk vielleicht jetzt oder später hier oder dort einen Rückzieher machen. Aber mit Sicherheit ist der Sieg auf seiner Seite. Und das war seit Urzeit schon immer so.

Phúc chu thuỷ tín dân do thuỷ – thuyền bị lật mới biết sức dân như nước. Das heiß, wenn das Schiff gekentert ist, dann weiß man, wie stark die Wellen sind (gemeint ist hier das Volk). Wenn es so weiter geht wie bis jetzt, dann wird dieser Tag nicht mehr weit sein.
Lê Hiền Đức

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hien
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BeitragVerfasst am: 12.06.2012, 17:55    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Hallo Hoi An,
bitte beachte Boardregel Nr. 10!
Du erinnerst mich sehr an ein Mitglied, das hier "Hoa Mi" heißt...
hien

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BeitragVerfasst am: 13.06.2012, 01:38    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

« tak1964-1 » hat folgendes geschrieben:
und um Hoi An zu unterstuetzen, hier ein typisches video der polizeiuebergriffe
http://www.youtube.com/watch?list=WLD829A02A2E9E486F&feature=player_detailpage&v=3YXTBKE_XhU


Das Video stammt aber nicht aus Viet Nam.

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Seit 1996 zusammen und seit 1998 (standesamtlich!) verheiratet mit einer Vietnamesin aus Hanoi (Yen Son - Quoc Qai - ehem. Prov. Ha Tay), zusammen zwei Söhne geboren 2000 und 2004.
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Hoi An
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BeitragVerfasst am: 28.07.2012, 14:32    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Misshandlung zweier Mitarbeitern von VOV in Hưng Yên: Zeitung-Reporter wurden für Normalbürger gehalten

T.Dũng (NLĐ) - Major Ngô Văn Phương, Leiter der Polizei vom Kreis Văn Giang - Hưng Yên teilte am 26.7.2012 mit, dass neben den 2 Polizeibeamten auch 3 Mitarbeiter des Unternehmens TNHH V & T an den Misshandlungen von 2 VOV-Reportern Nguyễn Ngọc Năm und Hán Phi Long in der Gemeinde Xuân Quan, Kreis Văn Giang beteiligt waren, als diese die Berichterstattung über die Zwangsräumung zur Rücknahme vom Boden für das Projekt Handel und Reise Văn Giang (Ecopark) am 24.04.2012 machen wollten.

Nach Angaben von Herrn Phương hatten diese 3 Herren Nguyễn Xuân Biên, Lê Văn Băng und Cao Như Mác die Aufgaben, die Baufahrzeuge ihrer Firma auf dem Zwangsräumungsgelände aufzupassen.

Major Ngô Văn Phương ist der Meinung, diese 3 Männer hätten aus Unmut gehandelt und sich die beiden VOV-Reporter für Normalbürger gehalten. Herr Phương teilte mit, die Polizei vom Kreis Văn Giang habe Geldstrafe jeweils in Höhe 1,5 Million đồng gegen diese 3 Männer wegen Störung der öffentlichen Ordnung verhängt.

T.Dũng
Quelle: http://nld.com.vn/20120726114146200p0c1002/vu-hanh-hung-2-nha-bao-vov-o-hung-yen-tuong-nha-bao-la-nguoi-dan-.htm

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BeitragVerfasst am: 31.07.2012, 11:41    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

« hien » hat folgendes geschrieben:
Hallo Hoi An,
bitte beachte Boardregel Nr. 10!

Ich hatte eure „Boardregel“ vorher durchstudiert, um zu wissen, was hier erlaubt und was nicht. Daher wusste ich nicht, dass in diesem Forum lange Texte nicht gewünscht sind. Sofern entschuldige ich mich dafür.

Zitat:
Du erinnerst mich sehr an ein Mitglied, das hier "Hoa Mi" heißt...

Ein ausländischer Reporter hatte den früheren Generalsekretär der KPV Nong Duc Manh bei der Pressekonferenz einmal gefragt, ob er Sohn von Ho Chi Minh sei. Da antwortete Manh: "Wir Vietnamesen sind alle Kinder von Ho Chi Minh".

Von dieser Aussage abgeleitet sind Vietnamesen alle Brüder und Schwestern. Und Brüder und Schwestern haben immer gewisse Ähnlichkeiten miteinander. Wusstest du das nicht?

Aufgrund der Boardregel Nr. 10 will ich mich heute nur kurz fassen. Das ist eine Tragik.

http://danlambaovn.blogspot.de/2012/07/tin-ve-cai-chet-cua-ba-ang-thi-kim.html?utm_source=BP_recent#.UBellKD-kxo

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BeitragVerfasst am: 03.08.2012, 14:36    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Gestern war die Beerdigung von Frau Đặng Thị Kim Liêng, Mutter der wegen "Propaganda gegen den Sozialistischen Staat Vietnams" angeklagten Bloggerin Ta Phong Tran und zwei weitere Mitglieder vom Club der freien Journalisten, deren Gerichtstermin ursprünglich am 07.08.2012 geplant war. Die Trauerfeier wurde von der massiven Einmischung der Polizei überschattet. Die Nachbarn trauten sich nicht, die Familienangehörigen zu besuchen und nach der vietnamesischen Tradition ein Räucherstäbchen als Beileid und Gebet für die schnelle Wiedergeburt in eine bessere Welt anzuzünden. Freunde und Bekannte von Bloggerin Ta Phong Tran, die aus anderen Städten nach Bac Lieu angereist waren, um Frau Lieng das letzte Geleit zu geben, wurden noch auf der Fahrt angehalten und schikaniert (Bericht auf Englisch). Die Fahrt zur letzten Ruhestätte von Frau Lieng wurde bis zu 200 Polizisten, zum Teil extra aus Saigon angereist, begleitet, nicht um ihr die letzte Ehre zu erweisen, sondern um die anwesenden Gäste zu verfolgen und einzuschüchtern.

Selbst als Frau Lieng schon unter der Erde war, lässt die Stasi ihre Familienangehörigen nicht in Ruhe. Heute kamen 2 Mitarbeiter vom Staatssicherheitsdienst namens Tùng und Tuấn aus Saigon und wollten die Gelder in der Sammelbox kontrollieren, die die Trauergäste als Unterstützung für die Beerdigungskosten gespendet hatten.

Unterdessen wurde der Gerichtstermin am 07.08.2012 gegen die drei Blogger zum 3. Mal verlegt. Neuer Termin ist noch nicht bekannt.

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