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 Vietnams Wirtschaft: Eine Analyse

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Tobias goes Vietnam
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BeitragVerfasst am: 21.02.2013, 10:57    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Schaue das ich es am Sonntag schaffe!
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Courti
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BeitragVerfasst am: 13.03.2013, 12:54    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

« Tobias goes Vietnam » hat folgendes geschrieben:
Vielleicht denken die Vietnamsen ja über PPPs nach um die Finanzierungslücke zu schließen. Habe im übrigen meine Diplomarbeit über Vietnam, ausländische Direktinvestitionen und die herschenden institutionellen Rahmenbedingungen geschrieben. Sofern ich Zeit und Muse finde, kann ich das gerne mal kurz anreisen.

Das tun sie wohl. Habe in letzter Zeit immer wieder darüber gelesen - heute dann das hier: Die Bereiche in denen PPPs möglich sind, sollen erweitert werden und die Finanzierung von Seiten der Regierung soll erhöht werden können. Leider hab ich nicht das Wissen dazu, das zu interpretieren - das muss irgendwer anders tun, worum ich sehr bitte.

Ebenfalls ein interessantes, wenn auch relativ unnützes Wissen bietet diese Meldung über die 500 Unternehmen, die am schnellsten wachsen.


p.s. Danke an alle für diese hochwertigen Beiträge.

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Tobias goes Vietnam
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BeitragVerfasst am: 15.03.2013, 10:07    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Im Grunde hast du es ja schon passend zusammengefasst.

Vietnam versucht, so m.M. den Privatsektor stärker einzubinden und lockert die alten Regulierungen. Theorie ist gut, wie gut es in der Praxis dann funktioniert, ist eine andere Frage.

Ich sage nur:

"In addition, the Prime Minister will be able to decide how large a stake the state takes in particular projects.

Klare Richtlinien sehen natürlich anders aus Winken

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xenos




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BeitragVerfasst am: 18.03.2014, 21:38    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

....die wirtschaftlichen Aussichten versprechen einen weiteren Aufwärtstrend:
«Das Makroumfeld hat sich nicht nur stabilisiert, sondern wir befinden uns nun in einer zyklischen Erholung», meint Martinelli.
Für dieses Jahr rechnet er mit einem Wachstum von um die 6% bei einer relativ niedrigen Inflation, die weit unter der Zielmarke von 7% liegt.
Daher muss die Zentralbank nicht mehr mit hohen Zinsen einschreiten.
Noch 2012 mussten die Zinsen bis auf 15% erhöht werden, um Inflation und Währung unter Kontrolle zu bringen.

Zinsen werden gesenkt
.... ....
Reformen erwartet

Eine andere wichtige Reform ist die Lockerung des Höchstanteils für Ausländer an einem Unternehmen.
Er soll bei nicht strategisch wichtigen Gesellschaften von 30 auf 60% heraufgesetzt werden.
«Das ist schon seit mehr als einem Jahr im Gespräch.
Immer wieder sind die Kurse angesprungen, wenn die Lockerung diskutiert wurde»,
... ....
http://www.fuw.ch/article/vietnam-brilliert-mit-stabilitat/

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wildgoose
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BeitragVerfasst am: 19.03.2014, 16:48    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Stabilität???

Ich lach mich tot. In der Theorie ja ganz nett, aber die Praxis ist, wenn dich die Regionalregierung nicht mag, wirst ganz schnell mit Schwierigkeiten überhäuft, bis du freiwillig das Land verlässt Sehr glücklich.

lg, Paul

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xenos




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BeitragVerfasst am: 19.03.2014, 18:54    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Richtig stabil ist es nur für einen ,
der in der Partei ist und - am Besten- noch zu den alten Kämpfern gehört. Cool

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swr
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BeitragVerfasst am: 04.01.2015, 09:39    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Gestern ein Artikel mit kritischen Gedanken zu den Vor- u. Nachteilen von Handelsabkommen.
Aufhänger ist jedoch nicht TPP, sondern ein mögliches Abkommen mit der russisch dominierten Zollunion:
http://english.vietnamnet.vn/fms/business/119071/how-wide-should-vietnam-open-the-door-.html

Und in der gleichen Ausgabe dieser Artikel über das Zusammengehen mit den VSA:
http://english.vietnamnet.vn/fms/government/120189/vietnam--us-look-toward-stronger-strategic-partnership.html

Zufall?

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swr
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BeitragVerfasst am: 09.01.2015, 12:30    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

China möchte Nutzung seiner Währung in Vietnam ausweiten.
http://www.thanhniennews.com/business/vietnam-wary-of-plea-to-expand-chinese-currency-transactions-37277.html

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Courti
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BeitragVerfasst am: 09.01.2015, 13:04    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Zunächst mal ist das ja nicht schlecht, wenn China dadurch seine Handelsbeziehungen mit Vietnam stärken versucht. Sieht man das aber im größeren Zusammenhang, sollte man folgendes bedenken:

China will Vietnam von sich abhängig machen, damit der Beitritt zur TPP, bei der China aussen vor wäre, schwerer fällt und somit die Bindung an die USA, die die Chinesen im Pazifik möglichst gar nicht sehen wollen, zu schwächen. Das führt immer wieder mal zu Charme-Offensiven. Blöderweise sehen sich die Amerikaner nicht nur als Weltmacht, sondern speziell auch als Pazifische Macht, die selbstverständlich in der Region mitzumischen hat und die auch aus geostrategischen Gesichtspunkten TPP mit Vietnam verwirklichen wollen.

Die Abhängigkeit Vietnams Wirtschaft von den Chinesen hat für China auch noch einen weiteren Vorteil: Sie dient als Druckmittel Chinas und wurde auch in der Vergangenheit als solches eingesetzt. Wir erinnern uns sicher alle noch an die Vorfälle um HYSY981 im Mai letzten Jahres. China drohte als Vietnam in Erwägung zog, sich der Klage der Philippinen anzuschliessen mit den einseitigen Schliessungen der Grenzübergänge (und soweit ich mich erinnere wurden auch einige für eine kurze Zeit geschlossen).

China im Gegenzug baut seine Wirtschaft seit Jahren um und steht auf eigenen Beinen. Die Chinesen haben mittlerweile hochwertige Technologien, konkurrieren erfolgreich mit westlichen Unternehmen und bilden eigene fähige Leute aus, die sie auch sehr gut bezahlen können. Billigarbeiten werden z. B. nach Vietnam aber auch in andere Länder z. B. Afrika outgesourced - teilweise inklusive der eigenen (Billig-)Arbeiter und der veralteten Maschinen. China ist dadurch also wesentlich weniger abhängig von Vietnam als andersherum.

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deloubresse
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BeitragVerfasst am: 09.01.2015, 13:31    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Und dieses Abkommen ist nicht mehr günstig ?

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/waehrungsabkommen-china-und-japan-ruecken-zusammen-11581745.html


VG

Pierre

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swr
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BeitragVerfasst am: 09.01.2015, 14:47    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

@deloubresse
Verstehe den Zusammenhang nicht.
Zumal der Handel China - Japan ganz anders strukturiert ist.

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deloubresse
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BeitragVerfasst am: 09.01.2015, 19:12    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Es gibt momentan 3 grosse Wirtschaftsmächte auf der Welt : USA , EU und China/ Japan

Euro wurde eingeführt um den $ Einfluss entgegen zu wirken . Es ist nicht falsch in Asien in der Zukunft eine Währung zu führen um den Einfluss von $ und Euro geringer zu halten . Es kommt in Frage entweder der Yen oder der Renminbi , wenn Asien aus der Abhängigkeit von $ und € befreien wollte.

VG


Pierre

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xenos




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BeitragVerfasst am: 09.01.2015, 20:56    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

« deloubresse » hat folgendes geschrieben:
Es gibt momentan 3 grosse Wirtschaftsmächte auf der Welt : USA , EU und China/ Japan
...


Ich finde es etwas weit hergeholt
Japan und China als eine Wirtschaftsmacht zu bezeichnen.


« deloubresse » hat folgendes geschrieben:

...Euro wurde eingeführt um den $ Einfluss entgegen zu wirken . ..


Auch das sehe ich etwas anders.
Ich glaube kaum , dass es das primäre Ziel der EURO-Einführung war, dem $ Einfluss entgegen zu wirken.
Falls dem so war, ist es gründlich daneben gegangen.
Ich denke nicht, dass der EURO außerhalb Europas eine große Rolle spielt.
Warum auch ?


Zwischen dem EURO und dem Dollar gibt es übrigens einen großen Unterschied.
Die Amis können soviel Dollar drucken, wie sie wollen (was sie auch machen).
Kein europäisches Land kann das.

Der EURO ist (für mich) immer noch ein Experiment, von dem man noch nicht weiß, ob es gelungen ist.
Machen wir uns nicht vor, der EURO ist im Vergleich zum Dollar noch sehr jung und wird in 19 verschiedenen Staaten eingesetzt .
Diese haben verschiedene nationale Haushalte , Rechtssysteme, Sprachen, Historie und Mentalitäten der Bevölkerung .
Das was die teilnehmenden Staaten zusammenhält, ist vor allem der Wille zu einer europäischen Gemeinschaft zu gehören.

Ob das zur Zeit schon auf asiatische Staaten übertragbar ist, wage ich zu bezweifeln.
Schon gar nicht auf Japan und China.
Wir dürfen auch nicht außer acht lassen, dass China nicht nur ein Wirtschaftsmacht ist, sondern auch eine dominante Militärmacht, die nicht gerade rücksichtsvoll mit ihren Nachbarn umgeht.
Da wird man mit brüderlichen Umarmungen zurückhaltend sein .
...
Asiaten sind Pragmatiker, die gerne Absichtserklärungen äußern.
Was sie denken, sagen und letztendlich tun sind drei verschiedene Sachen.

In dem Zusammenhang habe ich mir einen der letzten Beiträge hier "Die mal kritischen Gedanken zu den Vor- u. Nachteilen von Handelsabkommen.
Aufhänger ist jedoch nicht TPP, sondern ein mögliches Abkommen mit der russisch dominierten Zollunion
:" angesehen und den entsprechenden Text übersetzt und analysiert.

Frei interpretiert wird da geäußert:
Wir wissen echt nicht , ob ein "Abkommen mit der russisch dominierten Zollunion" was bringt .
Gerade da Russland momentan wirtschaftlich abschmiert, sollte so ein Schritt gut erwogen werden .
Aber - es passt gut in die politische Landschaft, wenn wir uns ein wenig damit befassen.
...
Im Grunde heben sie ja Recht !
siehe:
http://www.manager-magazin.de/politik/weltwirtschaft/russlands-eurasische-union-startet-mit-neuen-grenzkontrollen-a-1012162.html









« deloubresse » hat folgendes geschrieben:

Euro wurde eingeführt um den $ Einfluss entgegen zu wirken .

Es ist nicht falsch in Asien in der Zukunft eine Währung zu führen um den Einfluss von $ und Euro geringer zu halten . Es kommt in Frage entweder der Yen oder der Renminbi , wenn Asien aus der Abhängigkeit von $ und € befreien wollte.

VG


Pierre

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deloubresse
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BeitragVerfasst am: 09.01.2015, 22:14    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Nach diesen Artikel

http://www.welt.de/finanzen/geldanlage/article13920099/Rangliste-der-Wirtschaftsnationen-sortiert-sich-neu.html

2016 wäre China 2. und Japan 3. Platz nach USA . Weitere Argument habe ich nicht .
Die EU ist nicht nur ein Wirtschaftsmacht sondern auch eine dominante Militärmacht , die NATO ist überall präsentiert von Afghanistan bis Horn von Afrika , von Madrid bis Kiew .
Es ist klar , dass EURO ein Experiment ist . Aber wenn es gelungen ist , dann wird Europa von $ befrei . Es könnte aber auch passiert , dass die € stirbt , $ und Renminbi bleiben einzige Währung .

Russland Wirtschaft momentan ist abgeschmiert wie USA in Jahre 2009

http://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/a-671731.html

http://de.statista.com/statistik/faktenbuch/331/a/l-nder/usa---vereinigte-staaten-von-amerika/wirtschaft-der-usa/


Die Wirtschaft Kurve hat sein break point . Wenn die tiefe Punkt erreicht wird , steigt die Kurve langsam hoch.

Die Wahrheit von heute ist die Lüge von morgens . Entweder wird man von $ abhängig oder sucht man eine andere Alternativ. Pecht oder Chlora wäre in 21. Jahrhundert nicht relevant .


VG

Pierre

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deloubresse
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BeitragVerfasst am: 09.01.2015, 22:56    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Als klein Land sollte man sich sowohl in Trans Pacific Partnership als auch in Abkommen mit russischer dominierten Zollunion teilnimmt. Beim Fallschirmspringen ausser Hauptschirm am Rücken , am Bauch ist ein Reserveschirm angebracht.

Skadinavische Ländern haben ihre eigene Währung , aber Finland hat € .


Und nicht vergessen , Transatlantic Trade and Investment Partnership wäre als 3. Schirm sehr brauchbar.

VG

Pierre

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