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 Die Massen an Motorrädern

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Courti
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BeitragVerfasst am: 27.03.2013, 00:07    Die Massen an Motorrädern Antworten mit ZitatNach oben

Ich habs vor ein oder zwei Jahren schonmal hier irgendwo erwähnt: Ich wünschte, in Vietnam wären das Verhältnis Motorrad zu Auto geringer. Ich habe damals diesen Bericht verlinkt, der am Beispiel von Sao Paulo zeigt, dass von Motorrädern mit die grösste Feinstaubbelastung ausgeht.

Mittlerweile scheint die Notwendigkeit für diesen Wandel auch beim Premierminister Dung angekommen zu sein. Zumindest passen die Ziele, die er vorgegeben hat dazu. Für die nächsten Jahre sehen diese vor, dass die Zahl der Motorräder in Städten zu Gunsten von Autos nicht mehr so stark wachsen sollen. Ich hoffe, die Umsetzung lässt sich realisieren.

Hier und hier sind zwei Artikel zu dem Thema.

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hktraveller




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BeitragVerfasst am: 27.03.2013, 02:14    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Ich stell mir schon lebhaft vor wie das wird wenn jeder sein Motorrad in ein Auto tauscht. (Wie in China nur dass es da Fahrraeder waren).

Die einzige Loesung hiesse public transport. Nur das ist weit weit weg (Ubahn z.B.)

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der_tomtomtom




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BeitragVerfasst am: 27.03.2013, 04:23    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

LOL ich lach mich scheckig - Lachen Lachen Lachen Geschockt

Das ist ja wie Cholera mit HIV zu bekämpfen - Autos sind mit absoluter Sicherheit viel umweltfreundlicher als Mopets, zumal ja Vietnam bekannterweise zu den Ländern mit den strengsten Abgasrichtlinien der Welt gehört - Im Nachbarland China, hat dieses Konzept ebenfalls unglaublich gut funktioniert, Feinstaub ist da längst kein Thema mehr:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/chinas-wirtschaft-erstickt-im-smog-a-888251.html

Geschockt

Der Nebel auf den Bildern ist gesunder Berghochnebel den man durch ein kompliziertes Verfahren direkt in die Stadt leitet - das war so super, dass mein ehemaliger Chef mal zu mir meinte: Letzten Winter habe ich genau keinmal die Sonne gesehen in Peking. Praktisch - Hautkrebsgefahr auch gleichzeitig gelöst. Nächstes Jahr soll Peking übrigens zum Luftkurort ernannt werden...wenn dann da noch jemand lebt. Die Luft soll sogar so gut sein, dass schon die Pekinger Luft von alten Zeiten in Tüten verkauft wird, damit die Kinder nicht vergessen wie schlimm es vor dem Autoparadies war.

Mit Autos ist dann auch endlich das Problem mit der rasanten Fahrweise gelöst - mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit unter der von Londons oder der Pariser Innenstadt. Endlich wieder ganz in Ruhe spazieren gehn.....mit dem Auto. Als Pre-Test für das grandiose Autoprojekt - könnte man die Innenstadt von Saigon wieder 24h lang komplett für alle Arten von LKWs freigeben.

Bei einer durchschnittl. Strassenbreite von 2-3m in Saigon - gibt es ja eigentlich auch wahnsinnig viel Platz zum abparken. Daher sollte das auch gar kein Problem sein.

Kleiner Tipp für den Herrn Minister:
1. Auch Mopets kann man umweltfreundlicher bauen. Z.B. durch strenge Abgasrichtlinien, die auch kontrolliert werden, kommt das ganz von alleine. Elektromopets sind auch eine Alternative um zumindest die Abgase innerhalb der Stadt zu reduzieren - und damit meine ich nicht diese Fahrräder aus China....

2. Öffentlicher Nahverkehr - ist ein ganz heisses Stichwort vor allem in Ballungsräumen. Da kann man hier durchaus noch was bewegen - und damit meine ich nich nur die Schmiergelder - sondern ja - richtig bauen mit Baggern und Kränen usw. - Oh und nein - 1 U-Bahnline in Saigon wird das Problem nicht lösen. Alternativ gäbe es auch Strassenbahnen, oder Abgetrennte Busspuren (obwohl ich Schienen hier eher vorschlagen würde, denn da drauf kann man mit dem Moped nicht fahren...) und ein flächendeckendes Netz.

3. Und Nein - der Benh Than Markt muss nicht unbedingt immer die Endhaltestelle sein. Man kann auch Querverbindungen etablieren damit man nicht für eine Strecke von 5 km Direktweg insgesamt 30km unterwegs ist. Ach ja - und es soll auch Menschen geben, die nach 8 Uhr abends unterwegs sind - Mal im Hinterkopf für die nächste Fahrzeitenplanung behalten...

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starlifter
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BeitragVerfasst am: 27.03.2013, 09:21    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Auf Grund des welteit ansteigenden Erdölbedarfs, man spricht von dynamischen Verbräuchen weltweit, hat ein internationales Expertenteam errechnet, dass schon in 10 Jahren die maximale Fördermöglichkeit von fossilen Brennstoffen erreicht ist. Die weltweiten Ölreserven werden in 12 Jahren erschöpft sein und zu Ende gehen. Mutter Erde ist dann leergepumpt. Viele Menschen wissen noch gar nicht, was da auf sie zu kommt.
Man stelle sich die Erde ohne Flugzeugverkehr vor. Ohne Auto und ohne Motorrad.
Eine gute Schieneninfrastruktur zahlt sich für die einzelnen Nationalstaaten einmal aus. Das ist mir schon seit langem klar.

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dp
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BeitragVerfasst am: 27.03.2013, 10:13    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Zum Glueck geben die Strassen in Vietnam die benoetigten Kapazietaeten nicht her und eine Investition in Brueckenbeleuchtung findet mehr Anhaenger als die Reperatur der Strassen.
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Micha L






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BeitragVerfasst am: 27.03.2013, 18:34    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Abgesehen vom Grad der Luftverschmutzung

- ist für dieselbe Anzahl von Autos kein Platz

- können sich die meisten dort kein Auto leisten.

In Peking haben Autos die Motorräder bereits abgelöst und die Leute stehen im Dauerstau (und verbrennen dementsprechend länger Benzin!).

Schlaue Leute kaufen sich wieder Motorräder, um besser vorankommen zu können.

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pacisso




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BeitragVerfasst am: 27.03.2013, 19:32    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Man kann auch E-Motos fahren, weil es in der Stadt und Umgebung voellig ausreicht.
Man wird damit von den Klugen im Volk eher belaechelt, es ist halt nicht cool was wirklich Cooles zu fahren.
So normale ASIA Moto-Gurken und ein richtiges Motorrad haben wir natuerlich auch, um groessere Entfernungen oder Lasten zu tragen, aber alle hiesigen Wege, Einkaeufe, Buero oder Werkstattwege, Strandbesuch, Cafe etc. werden mit dem Emobil getaetigt.

Die Dinger sind spottbillig, nicht schoen, eher sone Art Maedchen- und Bluemchendesign, aber sie duesen ganz ordentlich mit 35-40 im Verkehr mit, reicht gut in der Stadt fuer 2 Tage zwischen den Ladungen lautlos rumzueiern. In HN oder Saigon vlt. nur ein Tag, je nach Strecke.

Die sollen einfach die Neuzulassung fuer Verbrenner in der City erschweren oder erhebliche Gebuehren einfuehren fuer Benzinmotos in den Staedten fuer Anwohner.

Nur wenn der Buerger zahlen muss, lernt er!
wenn er nicht zahlen kann, geht er eben, was soll's...

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onscho
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BeitragVerfasst am: 28.03.2013, 03:16    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

In China gibt es, jedenfalls in den Städten, die ich gesehen habe, beinahe ausschließlich
Elektromotorräder. Ich weiss nicht, ob das durch ein Gesetz so gekommen ist, aber es zeigt, dass es gut möglich ist, vollkommen auf Elektromotorräder umzusteigen.
Aus Vietnam kommend war ich in Nanning vollkommen perplex und habe den Lärm fast vermisst.

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der_tomtomtom




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BeitragVerfasst am: 28.03.2013, 06:06    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Schon allein aufgrund des Klimas in VN finde ich Roller definitv das praktischere Fortbewegungsmittel. Allerdings find ich diese Fahrradähnlichen Dinger ein bissl unpraktisch für mehr als eine Person. Gibt doch schon eigentlich ganz ordentliche Roller mit Elektroantrieb - In DE hatte ich mal einen ausprobiert und war echt überrascht wie gut der läuft - wär der nicht runtergeregelt kann der mit Sicherheit auch 60-70 Sachen.

Nur leider sind die halt ziemlich teuer bei uns. Batterie aufladen war auch voll unkompliziert - Akkupack raus, an die Steckdose - fertig. Könnte man ja auch easy an der Tanke einfach tauschen anstatt zu laden, denn die Batterie war nicht viel größer als ne normale Autobatterie.

Ich schätze mal die Teile sind auch deutlich wartungsärmer als normale Roller.

Allerdings - stellt euch mal vor wenn alle auf einmal so gut wie lautlose Roller hätten hier bei der gleichen Fahrweise.... Geschockt

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ReinerH
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BeitragVerfasst am: 28.03.2013, 06:45    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Mein Traum:
http://www.zeromotorcycles.com/de/zero-s
Wer mir dieses Ding zuerst importiert, bekommt mein 100cc Sonda geschenkt.
Nch den vn. Vorschriften brauchte ich wohl nicht mal nen Helm odern Kennzeichen dafür?

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hktraveller




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BeitragVerfasst am: 28.03.2013, 07:39    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

« der_tomtomtom » hat folgendes geschrieben:
...Allerdings - stellt euch mal vor wenn alle auf einmal so gut wie lautlose Roller hätten hier bei der gleichen Fahrweise.... Geschockt

Auch wenn es auf den ersten Blick pervers anscheint, aber man sollte leichte Fahrgeraeusche simulieren (Muss ja nicht gleich wie ne Harley ohne Auspuff klingen). Mir war in Holland schon immer nicht wohl wegen der Fahrraeder die man nicht hoert. Speziell in den "Fussgaengerzonen".

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starlifter
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BeitragVerfasst am: 28.03.2013, 09:03    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Entwicklungen für elektrisch betriebene Zweiräder gibt es genügend. Die Leistungsentfaltung ist auch ausreichend. Probleme liegen in der Reichweite und dem Anschaffungspreis.
http://www.faz.net/aktuell/technik-motor/bmw-elektroroller-c-evolution-die-sache-kommt-ins-schnurren-11837730.html

Die Zukunft der urbanen Mobilität liegt meiner Meinung nach trotzdem auf der Seite der Schiene. Eine gute Schieneninfrastruktur im Nahverkehr sowie im Fern und vor allem im Frachtverkehr ist ökologisch, nachhaltig, wirtschaftlich, und kann vor allem unabhängig von fossilen Rohstoffen betrieben werden.

Starlifter Cool

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Courti
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BeitragVerfasst am: 28.03.2013, 09:46    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Ich glaube kaum, dass das heutige Strassennetz das bewältigen kann. Aber ich glaube auch nicht, dass hier keine Investitionen erfolgen. Wie ich bereits sagte, halte ich die Ziele Autos zu bevorzugen für eine gute. Wär das nicht super, wenn man in Vietnam einen Ausflug mit der Familie macht und anstelle von drei Motorrädern nur noch ein Auto braucht?

Wenn man sich natürlich nur alleine fortbewegt, dann wird weiterhin ein Motorrad zur Verfügung stehen. Ich hoffe nur, dass das dann auch genutzt wird und nicht aus Prestigegründen ganz verkümmert.

Und zuletzt ist da noch ein anderer Faktor: Werden sich evtl. Fahrten auf motorisierten Fahrzeugen generell reduzieren, weil es irgendwie vom psychologischem her aufwändiger ist, ein Auto zu starten als ein Motorrad? Wenn das zutreffen würde, dann wäre das natürlich auch gut für die Gesundheit des ganzen Volkes.

Elektromobilität und öffentliche Verkehrsmittel sind natürlich noch bessere Alternativen, aber auch die wollen finanziert werden.

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der_tomtomtom




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BeitragVerfasst am: 28.03.2013, 13:38    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Courti,
generell ist die Sache mit der Familienkutsche natürlich praktisch - aber wenn ich mir den Fuhrpark der meisten hier so anschaue, wird eher auf Prestige wert gelegt. Die Privaten Kisten die ich hier sehe - sind meistens irgend ein SUV, BMW, Mercedes etc. auf jeden Fall alles mit min. 5-6m länge und min. 2 Tonnen Gewicht. Diese ganzen Toyota Dinger mit 8 Sitzen - die ich persönlich total genial finde - sind ja meistens Taxis oder irgendwelche Fahrservices... Und rechne mal 2 Tonnen durch 2x2 Personen - da bin ich mir ganz sicher das ein Moped umwelttechnisch besser ist.

Die Leute werden ganz bestimmt nicht vernünftige Autos kaufen - Stinknormale Familienkombis wie Golf, Passat, Focus etc. verkaufen sich in Asien (vielleicht mit Ausnahme von Japan) z.B. so gut wie gar nicht. In China werden viele Karren auch noch extra verlängert damit sie noch prolliger aussehen.

Kurzum - die Karren die gefragt sind sind die reinsten Spritschleudern - und glaub mal in einem Land wo es Abgasvorschriften nur auf dem Papier gibt (wenn überhaupt) werden die Hersteller sich mit Sicherheit einen Sch.... um neueste Spritspartechniken kümmern. Und wenn wenn man damit pro Auto auch nur 2 Euro spart - die rechnen halt leider so. Wurde nicht bis vor ein paar Jahren der VW Passat von vor 30 Jahren in China produziert? Von alleine macht da keiner grüne Autos.
In Brasilen mag das vielleicht halbwegs funktionieren weil ein Großteil der Karren mit Schnaps läuft - was vielleicht weniger Schadstoffe ausstoesst. Aber ich bin mit sicher, dass Sao Paulo auch nicht grade für seine gute Luft bekannt ist. In Mexico City hatte ich immer ein sonderbares kratziges Gefühl im Hals wenn ich länger unterwegs war - und da gabs eigentlich auch nur Autos.

Im Moment ist es doch auch so, dass ich mit dem Taxi auch immer noch extrem günstig unterwegs bin - Wenn ich mit 5-6 Leuten (mich eingeschlossen) abends in der Stadt ausgehe - dann bin ich mit dem Taxi fast schon günstiger unterwegs, denn ich spar mir die Parkgebühren und das Benzin für 3 Mopeds. Letztens haben wir für 14 Leute einen Sprinter mit Fahrer für eine Strecke von ca. 280 Km gebucht: Kosten-Gesamt: 2 Mio VND. - Wozu da noch ein Auto kaufen? Nein - aus praktischem Nutzen heraus wird hier niemand ein Auto kaufen - wenn Auto dann was prolliges....

Ebenso meine ich ist, wie hier schon erwähnt wurde, der erforderliche Strassenausbau für mehr Autos mit Sicherheit um einiges teuerer als an anderen Stellen zu verbessern - Z.B. am oeffentlichen Nahverkehr. Ich denke wenn der zuverlässig und schnell funktioniert zahlen die Leute gerne auch mehr als 4000 Dong pro Fahrt. In Saigon kommt z.B. noch dazu, dass viele Gassen sowiso zu eng für Autos sind. Nun wenn alle ein Auto haben würden, würden die aus den Gassen ihre Karren dann auf groesseren Strassen abparken, wo wiederum aber schon die Karren der Leute, die an den groesseren Strassen wohnen, stehen - Du merkst sicherlich worauf ich hinauswill....

Wenn man wirklich was für die Umwelt tun wollen würde, dann helfen eigentlich nur harte Richtlinien, Verbote und ein massiver Ausbau des oeffentlichen Verkehrsnetz als Alternativangebot. Das mag nicht billig sein - aber die 6-8 spurigen Autobahnen in Deutschland, die man braucht um irgendwie mit den Massen an Privatfahrzeugen klarzukommen waren das bestimmt auch nicht.

Man kann natürlich auch warten bis der Liter Sprit 10 EUR kostet - dann klärt sich vieles von selbst ganz schnell Sehr böse

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Sasquatch
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BeitragVerfasst am: 05.04.2013, 23:47    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Das Gesamtkonzept im Original gibt es im Netz. Es ist weitaus umfangreicher als in den Berichten von Courti beschrieben.
Phê duyệt điều chỉnh Quy hoạch phát triển giao thông vận tải đường bộ Việt Nam đến năm 2020 và định hướng đến năm 2030

Herzlichst,
Sasquatch.

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