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 Die Massen an Motorrädern

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Sasquatch
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BeitragVerfasst am: 15.04.2013, 22:11    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Gestattet mir, eine englische Übersetzung des Kozepts nachzuliefern.
Decision approving the adjusted planning for road traffic development in Vietnam by 2020, and the orientation towards 2030

Herzlichst,
Sasquatch.

Online    
swr
Gast





Anmeldungsdatum: 19.12.2014
Beiträge: 374
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BeitragVerfasst am: 15.01.2015, 13:57    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Endlich geht man den richtigen Weg, Platz auf den Straßen zu schaffen.
Anzahl der PKW in HCM soll begrenzt werden.
http://english.vietnamnet.vn/fms/business/120977/hcm-city-s-proposed-restriction-on-cars-worries-auto-manufacturers.html

OT. Etwas kurioser Fahrweg.
http://tuoitrenews.vn/society/25413/road-to-be-built-to-stop-drivers-from-using-drainage-sewer

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Courti
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BeitragVerfasst am: 10.08.2015, 16:33    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Vor wenigen Tagen veröffentlichte die GTAI zum Thema eine gute Übersicht über Projekte bzgl der öffentlichen Verkehrsmittel. Ganz allgemeine Ziele sind demnach:
Zitat:
Der Anteil öffentlicher Verkehrsmittel am Personenverkehr in Ho-Chi-Minh-City liegt nach Expertenschätzung 2015 bei ungefähr 11%. Die Stadtplaner in der südlichen Metropole wollen den Anteil bis 2025 auf über 40% anheben. Die Hauptstadt Hanoi hat sich eine Zielmarke von 50% gesetzt, die 2020 erreicht werden soll. Damit die Verkehrsteilnehmer vom Motorrad in Busse und Bahnen steigen, muss der öffentliche Personennahverkehr viel attraktiver als bisher gestaltet werden.


Der Fokus des Artikels liegt außerdem auf geplanten Schnellbuslinien in Ha Noi, Ho Chi Minh City und Da Nang, sowie den U-Bahnen und Strassenbahnen.
Vietnam steigt auf Busse und Bahnen um

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Um einen Schmetterling lieben zu können, müssen wir auch ein paar Raupen mögen (Antoine de Saint-Exupéry)

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der_tomtomtom




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BeitragVerfasst am: 11.08.2015, 03:08    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Ich bin gespannt wie es wird - Auf jeden Fall ist das natürlich eine gute Richtung.

Eine Frage, die ich mir immer wieder stelle ist:
In Vietnam hat eigentlich niemand Bock darauf, zu Fuß zu gehen. Sei es wegen der Sonne oder wegen der Faulheit - egal. Nur wie kommt man dann zum Bahnhof? Winken

Nein - ernsthaft: Wichtig ist, dass bei einer Förderung des ÖPVN auch an mehr gedacht wird als nur die Linien.
Vierorts gibt es keine Bürgersteige, oder sie sind extrem schmal, zugestellt, 2. Fahrweg für Motos, oder ein Acker, gesät mit Stolperfallen und tiefen Löchern. Kurzum sind sie im derzeitigem Zustand nicht geeignet eine gewisse Anzahl von Pendlern aufzunehmen, die für einen lukrativen Betrieb des ÖPVN notwendig wären.

Dann wäre da noch das Problem mit dem Verkehr bzw. der Verkehrserziehung. Im Moment ist es so, dass man einfach drauflos läuft/fährt bzw. darauf setzt, dass die anderen schon ausweichen werden. Wenn da jetzt auf einmal noch Fussgänger in Strömen über die Straße laufen, wann sie wollen, könnte es schon etwas chaotisch werden.
Einen Vorgeschmack liefern die großen Englischschulen, an Hauptstraßen, wenn der Unterricht zuende ist. Da stehen dann nämlich plötzlich ca. 100 Eltern gleichzeitig auf der Straße, um mit ihren Mopeds ihre Kids abzuholen. Wenn dann nun auch immer so eine Traube vor den Bahnhöfen mitten auf der Straße steht, wird es lustig.

Also ist es ein durchaus zu berücksichtiger Grund, den ich gut nachvollziehen kann, dass nicht viele in sengender Hitze unter der prallen Sonne oder im strömenden Regen 10 Minuten unter oben genannten Umständen zum Bahnhof laufen wollen. Und genau deswegen wird man sich wohl zum Bahnhof fahren lassen - z.B. von einem Familienmitglied oder halt einem Honda Om. Mit dem entsprechendem Chaos am Bahnhof.
Und wie es so üblich ist in Vietnam - eine regelmäßge Ansammlung von Menschen bedeutet normalerweise - Markt! D.h. Es werden sich fliegende Händler noch dazugesellen, um das Chaos perfekt zu machen.

Das nächste "Problem" ist hier die Annerkennung des ÖPVN als wirkliche Alternative - im Moment gelten die Busse, die eigentlich schon eine ganz ordentliche Netzabdeckung haben und in kurzen Zeitabständen fahren vor allem als Verkehrsmittel für Arme, Schüler und Studenten.

Personal - in Vietnam ein wirklich wichtiges Thema. Im Moment kommen mir Bus- und Zugbahnhöfe oft wie eine Ansammlung von Gangstern und Hort des Verbrechens vor. Das liegt nicht nur am allgemein meistens chaotisch dreckigen Ambiente, sondern auch am oft ruppigem und unfreundlichem Verhalten der dortigen Mitarbeiter, die neben ihrem Beruf noch allerlei Nebengeschäfte da vor Ort tätigen...
Das ist natürlich ganz witzig anzusehen und hat gewiss mal auch seinen quirligen Reiz - aber ich stelle mir gerade vor das dann jeden Tag als Pendler erleben zu müssen und dann ist es nicht mehr so lustig, sondern einfach nur noch stressig.

Also mal sehen was wird - ich hoffe man denkt das Ganze zuende.

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catbert
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BeitragVerfasst am: 11.08.2015, 08:54    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Was meiner Meinung nach noch erschwerend hinzukommt ist, dass das Motorrad ein recht effizientes Verkehrsmittel ist, gemessen am Raumbedarf. Ob Busse da so viel besser sind kann ich mir kaum vorstellen, gerade wenn dafür noch extra Straßen gebaut werden sollen und sicherlich auch müssen. Sie sollten sich eher fragen, wie sie die Leute aus den Autos in die Busse bekommen.

Und der ganze Spaß mit Bahnen und Tunneln ist ja auch nicht gerade billig und wenn man was merken will, dann dürfen die auch einige Tunnel buddeln. Auch finde ich, dass sie in Ho Chi Minh City einiges verplant haben. Meine Verwandtschaft wohnt in einem netten Neubauareal mit jeder Menge Hochhäusern. Da konnte man schon vor zwei Jahren sehen, dass die eine Straße, auch wenn sie vierspurig, ist nicht reicht. Und da war noch einiges in Bau. Da frage ich mich dann auch: "Man warum habt ihr da nicht gleich eine Bahn mit eingeplant." Das kommt natürlich auch noch erschwerend hinzu, wenn in einer Wohnanlage so geschätzt 3000 Leute wohnen. Na ja. Probiert es mal mit Seilbahnen.

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der_tomtomtom




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BeitragVerfasst am: 11.08.2015, 12:40    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

« catbert » hat folgendes geschrieben:
Probiert es mal mit Seilbahnen.

Gar keine dumme Idee - in La Paz hat man das gebaut. Günstig in der Anschaffung und im Unterhalt.

Ein anderer Nachteil ist, dass man damit nur recht wenig Passagiere transportieren kann und die Geschwindigkeit vergleichsweise niedrig ist.

Aber cool wärs auf jeden Fall mal eben mit der Seilbahn ins Zentrum zu fahren.... Smilie

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csba
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BeitragVerfasst am: 11.08.2015, 13:11    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Seilbahn waere keine schlechte Idee. Aber Bangkok hat meiner Meinung nach das Verkehrsproblem mit der Strassenbahnlinie ueber der Stadt besser geloest.

csba

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Parodien
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BeitragVerfasst am: 11.08.2015, 14:26    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Hallo,oder in Wuppertal mit der Schwebebahn ist eine schöne Sache.Gruß Parodien
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taydo
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BeitragVerfasst am: 23.08.2015, 08:12    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

« Micha L » hat folgendes geschrieben:

- ist für dieselbe Anzahl von Autos kein Platz
Neue Strassen bauen? Mit den Augen rollen

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Courti
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BeitragVerfasst am: 09.11.2016, 00:34    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Im folgenden Artikel wird beschrieben, wie eien deutsche Firma beim Aufbau eines effizienten ÖPNV-Systems in Vietnam hilft. Zur Bewältigung dieser Herausforderung greift man unter Anderem auf Erfahrungen aus Bangkok zurück.
Zitat:
Hanoi ist typisch für die schnell wachsenden Städte Südostasiens. Die Infrastruktur und das Transportsystem können den Zuwachs kaum bewältigen. Der in der thailändischen Hauptstadt Bangkok lebende Experte für Stadtentwicklung Yap Kioe Sheng fasst die Probleme im Gespräch mit der Deutschen Welle zusammen: "Es gibt die Luftverschmutzung, den Lärm, einen unnötigen Treibstoffverbrauch und es gibt ein Zeitproblem. Das Zeitproblem ist natürlich ein wirtschaftliches, aber vor allem ein soziales. - Wenn du deine Kinder kaum siehst, was für eine Art Familienleben gibt es dann noch?"

Zitat:
Thang ist skeptisch, was die Modernisierung des ÖPNV in Vietnam betrifft. Die Busse sind nicht nur veraltet, unpünktlich und chronisch überfüllt, sondern haben auch einen schlechten Ruf. Sie gelten als Eldorado für Taschendiebe. Nur arme Leute, Schüler und Studenten, die keine Wahl haben, nutzen den Bus. Wenn sich das ändern würde, könnte er sich aber durchaus vorstellen, mit Bus und Bahn zur Arbeit zu fahren.

Hier der Artikel: Kampf gegen den Verkehrskollaps

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